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    RemagenRemagen will 3,1 Millionen Euro investieren

    Keine Steuererhöhungen, ein Jahresüberschuss im Ergebnishaushalt von 190 000 Euro, geplante Investitionen in Höhe von 3,1 Millionen Euro: Dies sind einige der Kernpunkte des Haushalts der Stadt Remagen für 2017. In ihrer jüngsten Sitzung am Montagabend in der Rheinhalle haben die Mitglieder der sechs Ratsfraktionen den Entwurf der Verwaltung beraten und verabschiedet.

    Klar ist laut Bürgermeister Herbert Georgi: "Auf der Ausgabenseite gibt es wenig Spielraum. Vor allem die Entwicklung der unbekannten Anzahl Asylbegehrender und Flüchtlinge bleibt eine große Herausforderung in Deutschland." Konsolidierungsbemühungen seien weiter dringend geboten. Auch um zu verhindern, dass das Eigenkapital in Höhe von 28,4 Millionen Euro (Ende 2016) respektive 28,6 Millionen Euro (Ende 2017) aufgezehrt werde.

    Dabei kommt der Römerstadt zugute, dass sie das Unheil der jüngsten regionalisierten Steuerschätzung schon vorher verbucht hat. Die aktuelle Untersuchung hat bekanntlich vielen Kommunen für dieses und nächstes Jahr deutlich weniger Einnahmen aus der Einkommenssteuer prognostiziert als noch im März - so etwa auch Bad Neuenahr und Bad Breisig. In Remagen rechnet Kämmerer Adalbert Krämer für 2016 und 2017 mit Einnahmen in Höhe von 7,1 Millionen Euro.

    Bei den Einnahmen aus der Gewerbesteuer hat Remagen erneut sehr "konservativ gerechnet", wie Krämer sagt. Von 5,6 Millionen Euro geht die Stadtverwaltung hier aus. Das sind 1,2 Millionen Euro weniger als 2015 herausgekommen sind. Dass die Gewerbesteuer letztlich doch stärker sprudeln könnte, deutet sich für das aktuelle Jahr schon an: 2016 hat Remagen bereits rund 7 Millionen Euro eingenommen. Relativ konstant bleiben die für 2017 erwarteten Einnahmen aus der Grundsteuer und die Schlüsselzuweisungen des Landes (jeweils rund 2 Millionen Euro).

    Für 2017 will Remagen einen Kredit in Höhe von 1 Million Euro aufnehmen. Vor allem, um die verschiedenen Bauvorhaben bewältigen zu können. Der 1,3-Millionen-Euro-Kredit, den Remagen eigentlich in diesem Jahr aufnehmen wollte, wird wohl erst 2017 eingelöst. Dem neuen 1-Million-Euro-Kredit stehen Schuldentilgungen in Höhe von 884 000 Euro gegenüber. Damit wird der Schuldenberg der Römerstadt Ende 2017 wieder mehr als 20 Millionen Euro betragen. Zum Abschluss dieses Jahres beträgt der Schuldenstand 19,9 Millionen Euro.

    Damit liegt die Pro-Kopf-Verschuldung Ende 2016 bei rund 1160 Euro. Im Vorjahr lag sie bei mehr als 1200 Euro pro Kopf. Der Rückgang wird auch dadurch begünstigt, dass Remagen derzeit erstmals mehr als 17 100 Einwohner hat.

    3,1 Millionen Euro will die Römerstadt kommendes Jahr investieren. Mit 940 000 Euro ist der höchste Betrag für die Erweiterung des städtischen Kindergartens in Kripp vorgesehen. Mehr als 300 000 Euro gehen an die Remagener Grundschule, wo zwei neue Klassen entstehen sollen. 210 000 Euro wird die energetische Fassadensanierung der Grundschule Oberwinter kosten, 270 000 Euro der neue Kunstrasen auf dem Oberwinterer Sportplatz.

    Von unserem Redakteur Jan Lindner

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