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    Brohltalbad: Stark begonnen, stark nachgelassen

    Wie die positive Entwicklung des Freizeitbades Brohltal zeigt, kann man einiges bei einem Schwimmbad beeinflussen und verbessern. Eine nicht kalkulierbare Unbekannte bleibt jedoch das Wetter. Dies hat die Badesaison 2017 wieder einmal sehr deutlich offenbart. In den Monaten Juni und Juli kamen viele Besucher, in der dritten Sommerferienwoche wurde die Zahl 10.000 überschritten. Dann aber spielte der Wettergott nicht mehr mit, sodass am Ende rund 12.000 Besucher registriert wurden. Zum Vergleich: 2014 waren es 8500, ein Jahr später sogar 17.000 und 2016 zählte man rund 13.500 Schwimmbadbesucher.

    Die Koordinierungsgruppe hat für viel Schwung gesorgt. Erfolgreich verliefen der Badetag für Grundschulen und der Schwimmkurs mit 38 Teilnehmern. Hans-Josef Schneider
    Die Koordinierungsgruppe hat für viel Schwung gesorgt. Erfolgreich verliefen der Badetag für Grundschulen und der Schwimmkurs mit 38 Teilnehmern. Hans-Josef Schneider
    Foto: Hans-Josef Schne

    Positiv bewertete die Zweckverbandsversammlung in ihrer jüngsten Sitzung die Tatsache, dass 38 Kinder einen Schwimmkurs absolvierten und das Seepferdchen bzw. ein Schwimmabzeichen erwarben. Ein dickes Lob gab es für die Koordinierungsgruppe, der Jochen Seifert (Kempenich), Peter Josef Schmitz (Weibern), Manfred Sattler (Wassenach) und Frank Klapperich (Spessart) angehören. Sie haben ihre Aufgabe, vorhandene und neue Ideen zur Attraktivitätssteigerung und damit zur Verbesserung der Einnahmesituation weiter zu verfolgen und umzusetzen, bravourös gemeistert. Eine Reihe von Projekten und Aktionen wurde auf den Weg gebracht. So eine groß angelegte Säuberungsaktion mit Freiwilligen, DLRG-Veranstaltungen für Vorschulkinder, eine zusätzliche Umkleidekabine im Liegebereich sowie notwendige Reparaturen und Hinweisschilder.

    Ein großer Erfolg war auch der Besuch von Grundschülern im Rahmen eines Schulwandertages. Mehr als 350 Jungen und Mädchen nutzten dieses kostenlose Angebot zum Besuch des Bades. Die Buskosten wurden von der Firma wolfcraft (Kempenich) übernommen. Es erfolgte während der Saison ein reger Kontakt mit dem Schwimmbadpersonal, regelmäßig wurde das Medium Facebook für Veröffentlichungen genutzt. Dies hat zweifellos mit dafür gesorgt, dass die Freizeiteinrichtung ständig in aller Munde war. Eine Studentengruppe des RheinAhrCampus Remagen um Professor Lutz Thieme hat die Struktur, die Abläufe und Marketingansätze auf den Prüfstand gestellt. Sie ging der Frage nach, welche Maßnahmen geeignet sind, um die Einnahmeseite spürbar zu verbessern. Hier einige Ergebnisse: Der derzeit vorhandene Marketing-Mix sollte vereinheitlicht werden. Dazu gehört auch ein Maskottchen. Bei der Suche soll ein Wettbewerb an Grundschulen weiter helfen. Die Beschilderung soll weiter verbessert werden. Digitales Entrichten des Eintrittsgeldes soll ermöglicht werden. Weiter verfolgt wird auch die Idee, einen Schwimmverein zu gründen.

    Für den Herbst stehen noch ein paar Projekte an. Die Beete neben den Becken befinden sich in einem unansehnlichen Zustand. An dieser Stelle soll eine pflegeleichtere Bepflanzung für Abhilfe sorgen. Die vorhandenen Sträucher und Hecken werden entfernt, die Flächen mit Mutterboden hergerichtet und anschließend mit Rasen versehen. Als Abgrenzung zu den Becken werden eine Hainbuchenhecke und einige ergänzende Ziergehölze dienen. Die Arbeiten sollen in Eigenleistung erfolgen.

    Der Holzlattenzaun vom Babybecken bis zum Kiosk soll erweitert werden. Die Sträucher in diesem Bereich werden fachgerecht zurückgeschnitten. Das Laden von Rasen- und Grünabschnitt auf dem hierfür vorhandenen Platz soll erleichtert werden. Zudem wird ein Stromkabel neben dem Schwimmerbecken verlegt. In diesem Zusammenhang soll auch die WLAN-Versorgung weiter ausgebaut werden.

    Die Gesamtkosten für die geplanten Arbeiten belaufen sich auf rund 7000 Euro. Für die Unterhaltung des Brohltalbades stehen im Haushalt noch 5800 Euro zur Verfügung. Zudem wird ein Zuschuss von 2000 Euro erwartet.

    In jüngster Vergangenheit gab es Überspannungs– und Rohrleitungsschäden. Diese wurden inzwischen beseitigt und der Versicherung gemeldet. Man geht davon aus, dass nach entsprechender Begutachtung die Kosten von der Versicherung übernommen werden.

    Von unserem Mitarbeiter Hans-Josef Schneider

    12.000

    Besucher wurden in dieser Saison im Brohltalbad gezählt.

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