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    Vor zehn Jahren gegründet: Orchester aus Bratislava spielte zu Ehren der Bad Kreuznacher Barbara-und-Rudi-Müller-Stiftung

    Bad Kreuznach -  Vor zehn Jahren wurde die Barbara-und-Rudi-Müller-Stiftung, die mit der Sparkasse Rhein-Nahe seit sieben Jahren das Kreuznacher Konzertleben um eine Fülle herausragender musikalischer Ereignisse bereichert, gegründet. Dass dieses Konzertangebot angenommen wird, belegt der große Zahl an Musikfreunde, von denen viele häufig vergeblich auf eine Karte im Rudi-Müller-Saal (Haus des Gastes) hoffen.

    Bad Kreuznach -  Vor zehn Jahren wurde die Barbara-und-Rudi-Müller-Stiftung, die mit der Sparkasse Rhein-Nahe seit sieben Jahren das Kreuznacher Konzertleben um eine Fülle herausragender musikalischer Ereignisse bereichert, gegründet. Dass dieses Konzertangebot angenommen wird, belegt der große Zahl an Musikfreunde, von denen viele häufig vergeblich auf eine Karte im Rudi-Müller-Saal (Haus des Gastes) hoffen.

    So war denn auch die Pauluskirche beim Konzert mit der „Cappella Istropolitana“ aus Bratislava um Mario Kosik gut gefüllt. Das Programm selbst mit Mozarts „Jupitersinfonie“, dem Klarinettenkonzert f-Moll von Carl-Maria von Weber, neben dem Schwesterwerk Mozart gewiss das bedeutendste Werk dieser Gattung, sowie der „Italienischen Sinfonie“ von Felix Mendelssohn Bartholdy passte natürlich gut zu einem „Festkonzert“.,Die originelle Zugabe des Solisten mit der Klarinette, Wojtek Mrozek, auf der ägyptischen Metallklarinette setzte einen willkommenen orientalisch-avantgardischen Farbtupfer in diesem attraktiven wie konventionellen Programm.
    Hervorstechendes Merkmal im Spiel des slovakischen Orchesters mit einer Besetzungsgröße, wie sie in etwa in der Zeit der Wiener Klassik üblich, war die hohe Spielkultur der Streicher. Gleiches lässt innerhalb der ebenfalls guten Holzbläsergruppe besonders für die Flöten sagen, beim Blech bestach die Tonschönheit, mit der die Hörner, in der für slavische Orchester typischen Weise mit einem leichten Vibrato, im Trio der Italienischen Sinfonie aufspielten. Interessant war die Interpretationsansätze des Dirigenten. Mozart letzte Sinfonie wurde transparent und leichtfüßig musiziert, ohne die aus der historisch informierten Aufführungspraxis heraus geborene modischen Kontrastverschärfung, weniger „Jupiter“-Sinfonie als ein filigran gezeichnetes Werk der kontrapunktischen Künste des reifen Komponisten. Im Klarinettenkonzert überzeugte gleichermaßen der leidenschaftliche romantische Ton des Kopfsatzes wie die elfenhafte Leichtigkeit des Finales. Der langsame Satz mit seiner Kantabilität war atmosphärisch gut gelungen. Zu recht bedachte das Publikum sein Spiel mit „Bravo-Rufen“.
    Im langsamen Satz, in dem endelssohn zum Gedenken an seinen Lehrer Zelter dessen „König in Thule“ zitiert, traf Kosik mit dem Orchester den Mendelssohnschen Ton perfekt. Nach dem brillant gespielten „Saltarello“ am Ende der Sinfonie erwirkte das Publikum mit dem slavischen Tanz in e-Moll von Antonin Dvorak eine hinreißend gespielte Zugabe. Frank Sydow

    Bad Kreuznach
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