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Bockenau

Spannendes Bieterduell: Bockenau versteigert Schilder

Das war eine richtig tolle Idee des Bockenauer Ortsbürgermeisters Jürgen Klotz, die sich finanziell auszahlte: Die alten Straßennamensschilder wurden nicht in die Tonne geworfen, sondern meistbietend versteigert. Der Erlös kommt dem Förderverein für tumor- und leukämiekranke Kinder in Mainz zugute.

Stolz präsentierte Ortsbürgermeister und Auktionator Jürgen Klotz einen Scheck, der aber nicht das Endergebnis der Versteigerung zeigte. Kai Leimig, Vorsitzender des Fördervereins für krebskranke Kinder, konnte 3000 Euro mit nach Mainz nehmen. Doris Geib hatte die Gebote notiert.  Foto: privat
Stolz präsentierte Ortsbürgermeister und Auktionator Jürgen Klotz einen Scheck, der aber nicht das Endergebnis der Versteigerung zeigte. Kai Leimig, Vorsitzender des Fördervereins für krebskranke Kinder, konnte 3000 Euro mit nach Mainz nehmen. Doris Geib hatte die Gebote notiert.
Foto: privat

Und welcher Termin wäre für eine solche Aktion passender als einer der Kirmestage? Das Spektakel fand auf der großen Bühne statt, auf der die Musikbands die Kirmesgäste unterhielten. Wer Klotz kennt, er ist Sitzungspräsident der „Baggewackeler“-Prunksitzung, kann sich ausmalen, was während der Auktion auf und vor der Bühne los war. dabei schwang Klotz erstmals den Versteigerungshammer, wie er betonte. Er tat dies mit umwerfender Überzeugungskraft gepaart mit reichlich Witz und Humor. Die Menschentraube vor der Bühne wurde im Laufe der Versteigerung immer größer. Klotz begann mit bescheidenen 10 Euro als Startgebot für eines der Schilder. Und er animierte geschickt zu immer höheren Geboten, getreu dem Motto „wer bietet mehr ...?“.

Höhepunkt war ein „filmreifes Bietergefecht“ um die „Schöne Aussicht“. Ein Gebot von sage und schreibe 500 Euro für dieses Namensschild bekam den viel umjubelten Zuschlag.

Die Auktion und die aufgestellte Spendenbox erbrachten den sensationellen Betrag von 2169 Euro. Doch damit nicht genug. Klotz wurden weitere 100 Euro übergeben, dann stockte der Malteser-Weizenbier-Club den Betrag um 431 Euro auf 2700 Euro auf. Und schließlich sorgte ein Spender, der nicht genannt werden möchte, mit einer 300-Euro-Spende dafür, dass sich die Gesamtsumme unterm Strich bei grandiosen 3000 Euro einpendelte.

Kai Leimig, Fördervereinsvorsitzender und gebürtiger Bockenauer, war am Ende sprachlos ob des Ergebnisses. Der Elternverein unterstütze seit Jahren Familien mit krebskranken Kindern aus der Region. Der Erlös der Versteigerung soll in ein Kunsttherapieprojekt fließen, das vor allem im Nachsorgebereich den häufig vernachlässigten Geschwisterkindern zugute kommen soll. khr

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