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    Bad Sobernheim

    Freibad Sobernheim nach wechselhafter Saison: Eintrittspreise sollen stabil bleiben

    Der Werksausschuss hat in seiner Sitzung am Dienstagabend einstimmig beschlossen, dem VG-Rat zu empfehlen, die Eintrittspreise und Öffnungszeiten für das Rosenbergbad auch 2018 unverändert zu lassen.

    Die Freibadsaison in Bad Sobernheim war 2017 sehr durchwachsen: Es kamen gerade einmal 53.100 Badegäste. Dies waren 3500 zahlende Gäste weniger als im Vorjahr. Der Familienkartenverkauf geht seit vier Jahren zurück.  Foto: Martin Köhler
    Die Freibadsaison in Bad Sobernheim war 2017 sehr durchwachsen: Es kamen gerade einmal 53.100 Badegäste. Dies waren 3500 zahlende Gäste weniger als im Vorjahr. Der Familienkartenverkauf geht seit vier Jahren zurück.
    Foto: Martin Köhler

    Dabei musste Werkleiterin Marion Zuidema allerdings für die abgelaufene Saison einen Besucherrückgang von knapp 4500 Badegästen gegenüber dem Vorjahr konstatieren. Insgesamt 53.100 zahlende Gäste kamen in den 133 Öffnungstagen ins Bad Sobernheimer Freibad. Doch während die Saison gut startete, wurde das Wetter mit Beginn der Sommerferien deutlich schlechter.

    „Ab Juni wurden die Temperaturen höher, die Wetterlage war über die gesamte Saison jedoch sehr wechselhaft. Heiße Phasen von nur wenigen Tagen wechselten sich mit teilweise starken Gewittern ab“, berichtete Zuidema. In den Sommerferien zwischen 3. Juli und 11. August habe es gerade einmal an 15 Tagen Temperaturen von mehr als 25 Grad Celsius – davon an sechs Tagen mehr als 30 Grad Celsius – gegeben, erläuterte sie.

    So konnten auch bei Sommerferien-Event am zweiten Juliwochenende nur 25 Kinder und Jugendliche begrüßt werden. „Die Rückmeldungen der Teilnehmer waren positiv, es gab einen Laufball und ein Wassertrampolin. Nur das Wetter spielte nicht mit“, erklärte die Werkleiterin. Durch Sponsoring habe das Minus für den Programmtag dann bei 93,50 Euro gelegen.

    Ein grundlegendes Problem, für das Zuidema keine Musterlösung hat, sind die rückläufigen Einnahmen bei den Dauerkarten. Seit 2014 sank die Zahl der Familien- karten um 97 auf 290 und auch bei den Kindern und Jugendlichen verminderte sich die Zahl der Dauerkarten von 69 auf 31. Gegenüber dem Vorjahr nahm vor allem die Zahl der Familienkarten mit einem Minus von 42 erneut deutlich ab.

    „Das wechselhafte Wetter, aber vor allem auch die Ganztagsschule machen sich hier bemerkbar“, erklärte die Werkleiterin. Dennoch macht der Verkauf der Dauerkarten unverändert mehr als ein Drittel der Gesamteinnahmen für das Freibad aus. So wurden 2017 mit 290 Familien, 31 Kinder- und 124 Dauerkarten für Erwachsene gut 42.500 Euro erlöst.

    In der Saison wurden 115.873 Euro eingelöst. In der Vorsaison lagen die Einnahmen noch bei 122.000 Euro. Auf Nachfrage Rolf Trimpels (SPD) erläuterte Bürgermeister Rolf Kehl, dass man die Preise seit 2014 konstant halte. Allerdings befinde man sich auch im oberen Preissegment im Vergleich zu umliegenden Bädern. Die Preisstabilität sei durchaus ein Argument, um ab Dezember mit ersten vergünstigten vorweihnachtlichen Vorverkaufsphasen einzusteigen, kündigte der Bürgermeister an.

    Von unserem Redakteur Sascha Saueressig

    Neue Leitungen für Kirschrother Kirchstraße und billiger Retentionsraum am Naheufer

    In Kirschroth wollen die VG-Werke die Kanal- und Wasserleitungen in der Kirchstraße erneuern. Der Ausschuss hat nun die Ausschreibung und Überwachung der mit rund 420.000 Euro kalkulierten Tiefbaumaßnahme für etwas mehr als 39.000 Euro an das Ingenieurbüro Gaul in Bad Kreuznach vergeben. Im Auftrag inbegriffen ist die Erneuerung des Kanals auf circa 250 Meter mit 38 Hausanschlüssen und zehn Straßeneinläufen.

    Auch die aus dem Jahr 1964 stammende Gusswasserleitung wird auf insgesamt 190 Meter Länge von einer Kunststoffleitung ersetzt. Davon sind 15 Hausanschlüsse betroffen. Außerdem stimmte der Werksausschuss dem Verkauf von zwei Ufergrundstücken südlich des Meddersheimer Schützenhauses an der Nahe zu. Die rund 1,44 Hektar großen Brachflächen auf Meddersheimer Gemarkung will die obere Wasserbehörde als Gewässerentwicklungskorridor und natürliche Retentionsfläche erwerben. Als Kaufpreis wurden 40 Cent pro Quadratmeter – oder 5780 Euro geboten. Diese liege unter der 1 Mark, die die VG seinerzeit für die Flächen gezahlt habe, sagte VG-Bürgermeister Rolf Kehl. Ursprünglich sei dort der Bau einer Kläranlage für Monzingen angedacht gewesen. sig

    Bad Kreuznach
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