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    Telekom reduziert ihr Angebot an Fernsprechern

    In Zeiten von Smartphones und Handys sind öffentliche Fernsprecheinrichtungen zu einer aussterbenden Spezies geworden. Auch in Lahnstein ist die Zahl der öffentlichen Fernsprecher in den vergangenen Jahren zurückgegangen – und die Telekom reduziert ihr Angebot weiter: Wie der Telekommunikationsriese der Stadtverwaltung mitteilt, sollen an sechs Standorten im Stadtgebiet die Basistelefonanlagen abgebaut werden.

    Lahnstein - In Zeiten von Smartphones und Handys sind öffentliche Fernsprecheinrichtungen zu einer aussterbenden Spezies geworden. Auch in Lahnstein ist die Zahl der öffentlichen Fernsprecher in den vergangenen Jahren zurückgegangen – und die Telekom reduziert ihr Angebot weiter: Wie der Telekommunikationsriese der Stadtverwaltung mitteilt, sollen an sechs Standorten im Stadtgebiet die Basistelefonanlagen abgebaut werden.

    „Aber dies geschieht natürlich nur im Konsens mit der Stadt“, sagt Werner Kremer von der Telekom. Das Unternehmen hatte überprüft, wie stark oder schwach einzelne Basistelefone frequentiert werden. In Lahnstein war das Ergebnis ernüchternd: „Die Umsätze an diesen sechs Standorten bewegten sich entweder bei Null oder zwischen 1 und 2 Euro im Jahr.“ Es handelt sich dabei um die Standorte „Hohenrheinstraße“, „Schillerstraße“, Kölnerstraße“, Rheinhöhenweg/Burgweg“, Schulstraße und den Campingplatz „Ahler Schleuse“. Alle diese Telefone sind münz- und kartenfrei nutzbar und können mit einer Calling Card oder einer Kreditkarte bedient werden. Der Verbindungsaufbau erfolgt über die Anwahl einer 0800er-Nummer, dem Eintippen der Calling-Card- oder Kreditkartennummer und zuletzt der gewünschten Rufnummer. „Leider wurde dieses Modell nicht angenommen“, weiß Kremer. Ein weiteres Problem sei der Vandalismus an den sechs Standorten gewesen, ergänzt er. „Das war weder ein Aushängeschild für die Stadt noch für die Telekom.“
    Gleichzeitig kündigt der Experte gegenüber der RLZ aber „zukunftsweisende Investitionen“ an den Standorten Kurklinik, Brückenstraße und Südallee/Ecke Adolfstraße an: Die Anlagen dort sollen im Sommer komplett umgebaut und mit einer modernen Telestation ausgestattet werden sollen. „Diese Stationen nach modernstem Standard bieten die Möglichkeit, sowohl mit Karte als auch mit Münzgeld zu telefonieren“, weiß Kremer. Am Lahnsteiner Umweltbahnhof soll sogar die „Hotspottechnik“ eingerichtet werden: Sie ermöglicht ein direktes Einwählen ins Internet innerhalb eines bestehenden Empfangsbereiches von 80 bis 100 Metern. Tobias Lui

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