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Nievern

Bahnübergang in Nievern: Immer wieder gibt es brenzlige Situationen

Der Bahnübergang in Nievern ist hoch modern mit Sensorentechnik ausgerüstet – wenn nicht, dürfte es in der Vergangenheit den ein oder anderen schweren Unfall mit Personenschaden gegeben haben. Dieses Eindruck haben zumindest einige Anwohner, die direkt am viel befahrenen Bahnübergang leben. Am vergangenen Wochenende ging es einem Autofahrer wieder zu langsam, passiert ist zum Glück nichts – der modernen Technik sei Dank.

Und wieder ist es passiert: Einem Autofahrer ging es am Wochenende nicht schnell genug, er ignorierte die rote Ampel vor dem Bahnübergang – und war plötzlich zwischen den Schranken eingesperrt. Foto: privat
Und wieder ist es passiert: Einem Autofahrer ging es am Wochenende nicht schnell genug, er ignorierte die rote Ampel vor dem Bahnübergang – und war plötzlich zwischen den Schranken eingesperrt.
Foto: privat

„Wieder mal versuchte ein Autofahrer – trotz roter Ampel – über den Bahnübergang in Nievern drüber zu huschen, bevor die Schranke zu geht.“, berichtet ein Leser unserer Zeitung, der in unmittelbarer Nähe wohnt. „Doch wieder einmal war die Schranke schneller.“ Fahrer und Fahrzeug waren quasi zwischen beiden Schranken eingesperrt. Zum Glück wurde ein Zug, der in Richtung Bad Ems unterwegs war, durch die Überwachungsanlage am Bahnübergang von der Einfahrt abgehalten, so dass nichts passieren konnte.

Die Schranke, berichtet der Zeuge weiter, habe sich nach etwa fünf Minuten wieder automatisch geöffnet, sodass der Autofahrer sich „befreien“ und den Gefahrenbereich mit seinem Auto verlassen konnte. „Das mit der Warnanlage funktioniert eigentlich immer, aber natürlich wird der Zugverkehr dadurch zeitlich beeinträchtigt“, erklärt der Nachbar. Alles drei bis vier Wochen wiederhole sich dieses Spiel, die Reaktionen der eingesperrten Autofahrer seien ganz unterschiedlich: Mancher verlasse das Fahrzeug fast panisch und bringe sich hinter der Schranke in Sicherheit, andere warteten wiederum ganz stoisch ab, bis die Schranke von selbst wieder aufgeht.

„Alle schon gesehen“, so der Anwohner, der sich freut, dass die Warnanlage so gut funktioniert. Nachvollziehen, dass jemand die Rotphase der Ampel einfach ignoriere, könne er aber in keinster Weise. „Für ein paar Minuten geht man große Gefahren ein“

Von unserem Redakteur
Tobias Lui

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