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Nachlese: Die schönsten Fleckchen im Kreis Altenkirchen

Welche Orte zu den schönsten im Kreis Altenkirchen zählen – darüber lässt sich bekanntlich streiten. Die einen Menschen sehen wahrscheinlich ihr Heimatdorf als das schönste Fleckchen an. Die anderen definieren mit Ort gar keine Gemeinde, sondern vielleicht eine Straße oder eine bestimmte Stelle.

Ortsbürgermeister Erhard Schneider (rechts) versuchte, die Jury von seinem Dorf Obererbach zu überzeugen. Foto: Sabrina Rödder
Ortsbürgermeister Erhard Schneider (rechts) versuchte, die Jury von seinem Dorf Obererbach zu überzeugen.
Foto: Sabrina Rödder

Das eigene Dorf: Die Menschen in Obererbach sehen wohl ihr Heimatdorf als den schönsten Ort im AK-Land an. Hier blieb am Dienstag jedenfalls nichts unversucht, den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ zu gewinnen. Der Ort am Erbach ist bekanntlich der letzte im Kreis Altenkirchen, der sich gegen elf weitere verbliebene rheinland-pfälzische Gemeinden im Kampf um die Krone durchsetzen möchte. So trat Erhard Schneider einige Wochen vor dem Besuch der Landeskommission mit einem Auftrag an seine Bürger heran: „Wir bitten, die Mülltonnen nach Leerung baldmöglichst vom Straßenrand wieder auf Euer Grundstück zu holen.“ Denn am 29. August war nicht nur der Wettbewerbstag, sondern auch Müllabfuhrtag. Als sehr löblich können die Obererbacher bezeichnet werden, denn die folgten der Bitte ihres Ortschefs. Blöd nur, dass die fünfköpfige Jury stattdessen einige Grünabfälle präsentiert bekam – denn die wurden am darauffolgenden Tag abgeholt ...

Sabrina Rödder
Sabrina Rödder

Hoch oben: Um die Kandidaten, die um das Amt des Altenkirchener Bürgermeisters ringen, vorzustellen, traf sich jetzt ein Kollege mit ihnen jeweils an deren Lieblingsort in der Verbandsgemeinde Altenkirchen. So wurde mein Kollege einmal auf den Köppel bei Gieleroth bestellt und bekam einmal eine Einladung in die eigenen vier Wände eines Kandidaten. Schließlich durfte er einen Ort gleich zweimal aufsuchen. Dieser erfreut sich anscheinend großer Beliebtheit unter den vier Kandidaten: Mein Kollege durfte gleich zweimal den Bismarckturm besteigen.

Tief unten: Als richtig idyllische Fleckchen könnten auch viele der Tiefgaragen und Parkhäuser im Kreis bezeichnet werden. So zum Beispiel die Tiefgarage unter dem S-Forum in Betzdorf. Es ist doch immer wieder aufs Neue ein Spaß, die leeren Bierflaschen und Zigarettenstummel zu zählen: Gestern waren es zwei Flaschen und neun Zigaretten, heute vier beziehungsweise elf, morgen dann schon sechs und zwölf. Als besonderes i-Tüpfelchen kommt dann oftmals noch der penetrante Uringeruch hinzu. Ein wahrlich schönes Fleckchen im Kreis Altenkirchen.

Altenkirchen Betzdorf
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