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Oberhambach

Eine Runde um den Zauberwald

Nach dem Auftakt am großen Wanderparkplatz erwartet uns bereits das Maskottchen des Zauberwaldes: Auf den Spuren von „Willi Wurzel“ geht es kurz, aber erlebnisreich durch den Hunsrück. Neugierig mustern wir die Tafel mit den Drehscheiben, und mit vereintem Wissen gelingt es uns, bereits an der ersten Mitmachstation diverse Fellproben den jeweiligen Waldbewohnern zuzuordnen. Nachdem also schon mal der Tastsinn geschärft ist, fordern die Trimm-dich-Aufgaben am Wegesrand eher die Muskelkraft.

Groß und Klein haben Spaß bei der Wanderung über die Traumschleife.   Foto: ideemedia/Todt
Groß und Klein haben Spaß bei der Wanderung über die Traumschleife.
Foto: ideemedia/Todt

Wir wandern auf der Traumschleife zum nahen Bach und erreichen nach 300 Metern einen Holzkumpan, der ein kleines Biotop bewacht. Von hier setzt sich der Weg leicht ansteigend fort und bringt uns zu einem breiten Forstweg. Wir folgen der Markierung, bis wir nach 1,1 Kilometern auf einen Querweg stoßen und uns links halten. Wenige Schritte später treffen wir am idyllischen Rastplatz beim Hambacher Felsen ein. Lustige Holzfiguren, eine Sprunggrube und zwei auf den Kopf gestellte Bäume flankieren die Strecke und sorgen dafür, dass auch bei Kindern keine Langweile aufkommt.

Nach 1,7 Kilometern dürfen wir den Abzweig nach rechts auf einen federnden Waldpfad nicht verpassen. Der läuft zunächst neben, später dann sogar gemeinsam mit dem Barfußpfad. Vor uns breitet sich das Gipfelplateau der Rothenburg aus, und wir werden magisch vom himmelhohen Aussichtsturm angezogen. Klar, dass wir uns nach 2,2 Kilometern diesen luftigen Abstecher nicht entgehen lassen. 111 Stufen weiter oben, stehen wir etwas atemlos auf der bestens gesicherten Turmgalerie und genießen den Rundumblick über die Baumwipfel. Nachdem wir den herrlichen Ausblick genossen haben, laufen wir quer über die Wiese zur Rothenburghütte. Neben der Hütte weisen uns die Traumschleifenlogos den Weg in den Wald. Auf gewundenem Pfad erreichen wir wenig später das „Ende des Regenbogens“, einen kleinen Waldplatz mit drei einladenden Sinnesbänken und einigen Steinsäulen.

Nach 4,5 Kilometern wird unser Wanderglück durch einen perfekt platzierten Rastplatz gekrönt. Voller Elan nehmen wir den nächsten Anstieg in Angriff und gewinnen rasch an Höhe. Im oberen Bereich verlangt der manchmal steinige Pfad gute Trittsicherheit. Erst nach einem deutlichen Knick nach rechts wird das Gefälle flacher. Schließlich erreichen wir am Mitarbeiterparkplatz der Schwollener Betriebe erneut die K 6. Wir queren Straße und Parkplatz und wenden uns am Waldrand rechts auf einen Stichpfad zum nahen Bach, den wir über große Trittsteine queren. Wir wandern danach links auf weichem Waldweg weiter. Am Waldrand biegen wir links ab und folgen dem breiten Forstweg, bis wir nach 6,6 Kilometern auf einen Asphaltweg stoßen. Schließlich tauchen wir in ein Gehölz ein und treffen nach 8,7 Kilometern am Waldfriedhof von Oberhambach ein. Wir erreichen den Rand des Ferienparks und biegen rechts in die Anlage ein. Ein drittes Mal queren wir noch den Hambach, und dann stehen wir am Sauerbrunnen, der nach 10,6 Kilometern Erfrischung verspricht.

Buchtipps: „Traumschleifen Saar-Hunsrück“, Band 4, 176 Seiten, 11,95 Euro. „Saar-Hunsrück-Steig“, Band 2 – Ost, mit Faltkarte, 12,95 Euro. Beide Bände mit Anbindung an die Gratis-App „Traumtouren“. Weitere Infos gibt es unter www.ideemediashop.de.

Der Rheinland-Pfalz-Tipp
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