Koblenz

Erinnerungen an eine schreckliche Zeit: Wie die Unternehmerfamilie Mayer-Alberti dem Nationalsozialismus entflieht

Wenn Peter Alberti sich an seine früheste Kindheit erinnert, dann tauchen Bilder von Todesangst und Schrecken auf. Es ist die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, seit einigen Stunden tobt in Deutschland ein Pogrom gegen Menschen jüdischen Glaubens oder jüdischer Herkunft. Auch in Koblenz wüten SA-Schläger, Mitglieder anderer NS-Organisationen und der Mob, zerstören die Synagoge am Florinsmarkt, demolieren jüdische Geschäfte, dringen in Wohnungen ein, drangsalieren oder quälen Juden oder verschleppen sie ins Konzentrationslager. Auch ins Elternhaus von Peter Alberti, dessen Familie zu diesem Zeitpunkt noch Mayer-Alberti heißt, in der Bismarckstraße 29 dringen die NS-Schergen ein.

Peter Karges Lesezeit: 7 Minuten
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