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    Rheinland-Pfalz

    Pendlern das Arbeiten erleichtern: FDP will WLAN in allen Regionalzügen

    E-Mails beantworten, soziale Kontakte pflegen, Reiseziele im Internet recherchieren: Wer Zug fährt, will meist nicht offline, also abgeschnitten von der digitalen Kommunikation, reisen. Daher fordert die rheinland-pfälzische FDP-Fraktion jetzt WLAN-Anschlüsse in allen Regionalzügen. Was im ICE längst Standard ist, soll in Rheinland-Pfalz künftig auch jenseits der Schnellstrecken Realität werden.

    WLAN-Verbindung
    WLAN. Symbol
    Foto: Arno Burgi - dpa

    Einen entsprechenden parlamentarischen Antrag hatten jüngst die Ampelfraktionen von SPD, FDP und Grünen ins Landtagsplenum eingebracht. Nun beginnt nach der Sommerpause die eigentliche Arbeit in den Fachausschüssen. Denn dort wird eine Umsetzungsstrategie erarbeitet. Steht diese, könnte das Thema noch einmal im Landtag aufschlagen.

    Der digitale Zugverkehr nimmt vor allem durch die Liberalen Fahrt auf. Sie wollen, dass bei der Ausschreibung aller Regionalstrecken „qualitativ hochwertige WLAN-Hotspots“ zu einem verbindlichen Kriterium für den Zuschlag werden. Zugleich wird die Landesregierung aufgefordert, alsbald zu prüfen, wie bestehende Züge nachgerüstet werden. Davon wären nicht nur private Anbieter betroffen, sondern auch die Schienenfahrzeuge der Deutschen Bahn.

    Die Liberalen sehen im digital aufgerüsteten Zugverkehr auch einen wirtschaftlichen Standortvorteil. „Gerade im Pendlerland Rheinland-Pfalz muss es möglich sein, dass während der Zugfahrt gearbeitet werden kann“, heißt es. Das Internet weist oft für Zugfahrende noch große Lücken auf. Das Netz ist instabil und manchmal auch gar nicht mehr vorhanden. Daher setzt die FDP auf Hotspots, also WLAN-Zugangspunkte, in den Zügen selbst.

    Die Ampelfraktionen treten zudem dafür ein, dass es schon bald in allen Gebäuden im Landseigentum einen freien Internetzugang gibt. Das würde dann beispielsweise auch für Ministerien, Behörden oder etwa den Landtag gelten. Ziel ist, dass auch die Kommunen und der Bund mitmachen. Somit hätte jedes öffentliche Gebäude in Rheinland-Pfalz künftig einen freien WLAN-Zugang. Bis es so weit ist, dürfte die Landesregierung allerdings noch harte Verhandlungen vor sich haben.

    Schließlich will die Ampel den Freifunk fördern, also ein freies WLAN, das es in vielen Innenstädten schon gibt. Meist ist aber die Leistung eher gering. Schließlich treibt die SPD ihr Projekt „1000 WLAN-Hotspots in 1000 Kommunen“ voran. Von einer zeitnahen Umsetzung ist die Rede. Die Opposition beklagt indes schon länger, dass den Ankündigungen der Ampel zu wenig Taten folgen.

    Von unserem Redakteur Dietmar Brück

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