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Anwalt wollte für seinen Mandanten hinter Gitter: "Ich wäre freiwillig in Haft"

Im Neonaziprozess um das Aktionsbüro Mittelrhein gab es seit 2012 unzählige Anträge – Prozessbeteiligte schätzen, dass es deutlich mehr als 1000 waren. Den wohl ungewöhnlichsten Antrag stellte Anwalt Björn Clemens (49). Er beantragte am 17. Dezember 2013, anstelle seines Mandanten (29) die Weihnachtsfeiertage in Untersuchungshaft verbringen zu dürfen. Heute sagt er: "Wir hielten es für nicht überwiegend wahrscheinlich, dass das Gericht dem Antrag folgt. Aber wir hätten es getan, wir wären zwei Tage ins Gefängnis."

Björn Clemens, der früher in der Partei Die Republikaner aktiv war und als Anwalt der rechten Szene gilt, verteidigt im Koblenzer Neonaziprozess einen der Hauptangeklagten. Er stellte seinen Antrag, als ...

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