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    Versuchte Vergewaltigung: Polizei sucht Unbekannten

    In der Nacht zum Montag, 11. November, entging eine junge Frau nur knapp einer Vergewaltigung auf dem Universitätsgelände. Erst jetzt gaben Polizei und Staatsanwaltschaft eine gemeinsame Pressemitteilung mit Täterbeschreibung und Phantombild heraus.

    So soll der Täter bei der Tat ausgesehen haben.  Phantombild:Polizei
    So soll der Täter bei der Tat ausgesehen haben. Phantombild:Polizei
    Foto: Polizei

    Die Studentin war gegen 0.40 Uhr alleine auf dem Weg nach Hause und überquerte den Campus. Kurz nach dem Passieren des Philosophicums, im Jakob-Welder-Weg, wurde sie von hinten gepackt und zu einem Kellerabgang gezerrt. Dort schob der Täter ihre Jacke und ihren Rocken nach oben. Nur weil es der Frau gelang ihr Mobiltelefon zu greifen und zu telefonieren, ließ der unbekannte Mann von ihr ab und floh.

    Der Täter ist etwa 27 Jahre alt, 1,90 Meter groß, hat schwarze, dichte Haare, dunklen Teint, einen kurzen, gepflegten, schwarzer Oberlippen- und Kinnbart. Er war bekleidet mit einem Kapuzenpulli mit Reißverschluss. Darunter trug er ein weißes T-Shirt. Polizei und Staatsanwaltschaft suchen nun Zeugen, die Beobachtungen in Zusammenhang mit der Tat gemacht haben oder Hinweise zum Täter aufgrund des Phantombildes geben können.

    Hinweise an die Kriminalpolizei, Telefon 06131/653 633. Das AStA-Frauenreferat der Uni Mainz fordert Studierende zu mehr Wachsamkeit auf. Auf jeden Fall sollten Frauen, sobald sie sich verfolgt oder bedroht fühlen, nicht zögern den Polizeiruf 110 zu wählen. "Oftmals melden sich die Opfer sexualisierter Gewalt nicht aus Scham, sie denken, die Verantwortlichkeit liege bei ihnen und nicht beim Täter", so Frauenreferentin Hannah Weiser. Es sei jedoch wichtig den Tätern deutlich zu machen, dass ihr Handeln nicht tolerierbar ist und verfolgt wird. Das gehe jedoch nur durch Öffentlichmachen und Anzeigen bei der Polizei. Nur so könne vermieden werden, dass andere Frauen Opfer des Unbekannten werden.

    Viele Studentinnen spürten gerade im Wintersemester vermehrt eine Unsicherheit auf dem Campus. Dabei sieht das Frauenreferat auch die Uni in der Pflicht, die Campussicherheit zu verbessern. Der Campus weise mehrere Sicherheitsmängel auf, zum Teil sei er nicht ausreichend beleuchtet, so etwa der Bereich zwischen Dalheimer-Weg, den Tennisanlagen und Bretzenheim "Die Sicherheit darf keine Frage der Kosten sein", fordert die Frauenreferentin.

    Infos: Notruf und Beratung für vergewaltigte Frauen und Mädchen Telefon 06131/22 12 13, info@frauennotruf-mainz.de.

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