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Skimming in Mainz nimmt zu – Abbuchungen in Übersee

Derzeit mehren sich Hinweise auf Skimming-Fälle bei der Mainzer Polizei. Seit Montagmorgen gingen bisher insgesamt 35 Anzeigen ein, bei denen von den Konten der Geschädigten insgesamt nahezu 30.000 Euro unberechtigt abgebucht wurden.

Symbolbild.
Symbolbild.
Foto: dpa / picture alliance

Ein Beispiel: Eine Frau aus Dittelsheim/Heßloch vermisste 3000 Euro. Innerhalb von nur vier Tagen war in New York das Geld widerrechtlich vom Konto der 64-Jährigen abgehoben worden. Vom Konto der Schwester wurden im selben Zeitraum rund 1000 Euro in Mexiko abgebucht. Die Geschwister waren noch nie in den USA oder in Mexiko. Aber beide waren Mitte Februar in Mainz zum Einkauf.

Wie die Polizei mitteilte war in einem Geschäft in der Mainzer Innenstadt der sogenannte POS-Terminal an der Kasse von unbekannten Tätern manipuliert worden. Ermittlungen ergaben, dass an diesem Kartenlesegerät bereits vor etwa vier Wochen unbemerkt herumgeschraubt worden war. Nach Polizeiangaben sind innerhalb dieser vier Wochen etwa 2500 Datensätze ausgelesen worden.

Demnach geht die Polizei davon aus, dass sich sowohl die Anzahl der Geschädigten als auch die Schadenssumme noch weiter erhöhen werden. Die Geldabhebungen fanden bisher in den USA und Mexiko statt. puk

Info: Die Polizei hat die Geschäftsleute aufgefordert ihre Kartenlesegeräte auf Manipulationen zu prüfen und bei Auffälligkeiten umgehend den jeweiligen Kartenservice, sowie die Polizei zu informieren. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Mainz unter Telefon: 06131-653633.

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