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    Acht neue Satire-Sterne für Mainzer "Walk of Fame"

    Acht neue Sterne werden am 12. April auf dem "Walk of Fame der Satire" in Mainz enthüllt. "Gleich drei Daten werden dabei zusammengebracht: 130 Jahre französisches, 110 Jahre deutschsprachiges Kabarett und 50 Jahre Deutsches Kabarettarchiv", erklärte der Leiter des Archivs, Jürgen Kessler, am Donnerstag.

    Einer der Satiresterne trägt den Namen von Emil Steinberger.
    Einer der Satiresterne trägt den Namen von Emil Steinberger.

    Mainz - Acht neue Sterne werden am 12. April auf dem "Walk of Fame der Satire" in Mainz enthüllt. "Gleich drei Daten werden dabei zusammengebracht: 130 Jahre französisches, 110 Jahre deutschsprachiges Kabarett und 50 Jahre Deutsches Kabarettarchiv", erklärte der Leiter des Archivs, Jürgen Kessler, am Donnerstag.

    Für diese Internationalität stehen dann auch die neuen Sterne, mit denen Künstler aus Frankreich, Österreich und der Schweiz ebenso geehrt werden wie deutsche Vertreter des Genres aus verschiedenen Epochen des zwanzigsten Jahrhunderts.

    Bislang erinnern bereits 65 Sterne auf dem "Walk of Fame" in der Mainzer Innenstadt an die Großen des Kabaretts und seiner vielen Spielformen.

    In die illustre Runde werden nun aufgenommen: Der Sachse Rainer Otto - laut Kabarettarchiv seit den 1970er Jahren der profilierteste Theoretiker des sozialistischen Kabaretts und zentrale Figur der ostdeutschen Kabarettszene. Trude Kolman (1904-1969), als Direktorin und erste weibliche Regisseurin eine der zentralen Figuren der Münchner Kabarett- und Theaterszene der 1950er und 1960er Jahre. Die 1990 gestorbene Chansonette und Kabarettistin Hanne Wieder und der Franzose Aristide Bruant (1851-1925), einer der ersten Stars des Kabaretts und Wegbereiter des modernen Chansons.   

    Außerdem: Peter Wehle (1914-1986), nach Archivangaben "skurril-liebenswerter Schalksnarr des österreichischen Nachkriegskabaretts", Jura Soyfer (1912-1939), einer der bekanntesten politisch-satirischen Schriftsteller des österreichischen Kabaretts vor 1945. Alfred Rasser (1907-1977), "der erste und lange Jahre einzige politische Kabarettist der Schweiz". Franz Hohler (geb. 1943), "Doyen des Schweizer poetischen Cabarets". Die Sterne mit ihren sieben geschwungen gezeichneten Spitzen tragen die Original-Unterschriften der Geehrten, oft aus Briefen oder anderen Handschriften projiziert. dpa

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