Archivierter Artikel vom 05.04.2016, 19:46 Uhr

Was die Panama-Papiere außerdem auslösten

Die BayernLB lässt prüfen, ob ihre frühere Luxemburg-Tochter in Offshoregeschäfte verwickelt war. Laut „SZ“ wurden 129 Briefkastenfirmen über die Banque LB Lux verwaltet.

Fußballstar Lionel Messi weist Verdächtigungen zurück, er habe bei einer Offshorefirma Geld geparkt, um Steuern zu hinterziehen.

Chinas Zensur hat die „Panama Papers“ im Internet geblockt. Vom Datenleck betroffen sein sollen „Verwandte von mindestens acht gegenwärtigen oder früheren Mitgliedern des Ständigen Ausschusses des chinesischen Politbüros“.

Argentiniens Staatschef Mauricio Macri verteidigt seine Rolle als Direktor eines auf den Bahamas eingeschriebenen Unternehmens. Er sei nicht als Anteilseigner beteiligt gewesen und sehe keine Anhaltspunkte für eigene Steuervergehen. Macris Name erscheint in den Unterlagen der „Panama Papers“ als Direktor Fleg.

In zwei Fällen werden Freunde des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit Offshorefirmen in Verbindung gebracht. Der Kreml sprach von einem Versuch, Putin zu diskreditieren. Der Name des Präsidenten selbst taucht in den Unterlagen nicht auf.

Der suspendierte Uefa-Chef Michel Platini betonte zu Berichten, in denen sein Name genannt wurde, seine Vermögensverhältnisse seien den Schweizer Steuerbehörden komplett bekannt.