Archivierter Artikel vom 12.12.2020, 16:00 Uhr
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Münster

Tatort-Kritik: Diesmal darf Thiel schlaumeiern und Boerne planlos sein

Sie alle haben sich versammelt: der alte König, die Stiefmutter in Personalunion mit Aschenputtel, die Königskinder, die Züge von Hofnarr und böser Fee tragen, die schlaue Küchenmagd in Gestalt einer Requisiteurin. Eine komplette Märchenbesetzung bevölkert das Schloss im neuen Münsteraner „Tatort“. Unter der Spielleitung der mehrfach ausgezeichneten Regisseurin und „Tatort“-Debütantin Buket Alaku¸s finden Thiel und Boerne zurück vom (durchaus amüsanten) absurden Spektakel zu ihrem alten Stil zwischen Krimiklamauk und Kultkomödie, den ihre Fans so lieben.

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