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Zell und Mähser melden sich mit 5:0 zurück

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Zell und Doppeltorschütze Christoph Brausch (links) setzten gegen Konz mit Kapitän Matthias Götze beim 5:0 ein Ausrufezeichen. 
Foto: Alfons Benz
Zell und Doppeltorschütze Christoph Brausch (links) setzten gegen Konz mit Kapitän Matthias Götze beim 5:0 ein Ausrufezeichen.
Foto: Alfons Benz

Entsprechend zufrieden war Mähser nach dem immens wichtigen Sieg: "Etwas Schöneres gibt es für einen Trainer doch nicht bei seinem Auftakt als ein 5:0-Sieg und das auch noch zu Hause. Ich muss der Mannschaft deshalb für ihre tolle kämpferische Leistung ein Riesenkompliment machen und mich auch bei der Bank, die heute mit sechs Leuten dick besetzt war, für ihre Moral bedanken. Die Bank ist für mich die halbe Miete für die Zukunft, vor allem, wenn keiner von denen, die nicht zum Einsatz kommen, dagegen meckert."

Allerdings sah es in der Anfangsphase der Partie nicht nach einem Sieg für sein Team aus. Der Gast bestimmte das Spiel und hatte bereits in der ersten Minute eine gute Tormöglichkeit. Erst so allmählich zeigte sich die Mähser-Truppe und setzte mit einem Pfostenkracher von Özgür Akin ein erstes Ausrufezeichen (24.). "Das war eine klare Absprache, dass wir zunächst ruhig ins Spiel gehen. Der Pfostenschuss war dann die entscheidende Wende. Wir haben richtig Gas gegeben und vor der Pause nichts mehr zugelassen", so Mähser. Und was für eine Wende das war, allerdings mit tatkräftiger Unterstützung des Gegners. Nach einem Weitschuss von Tim Köhler, der in der 58. Minute rotgefährdet gegen Nico Span ausgewechselt wurde, brachte Dini Hajdari den Abpraller mit dem Kopf zum 1:0 im Netz unter (25.). Wie bei dem direkt verwandelten Freistoß von Christoph Brausch zum 2:0 (32.) machte Gästetorwart David Kwast keine gute Figur. Beim Treffer zum 3:0 langte Konz dann selbst zu, als Sebastian Schmitz einen Ball von David Peifer ins eigene Tor beförderte (39.). Der Pausenstand zum 4:0 war dann wieder Brausch vorbehalten. Mit aller Wucht hämmerte er eine Kopfballvorlage von Tobias Lauterborn in die Maschen (45.).

Nach der Pause schien es so weiterzugehen. Freistehend verzog Lauterborn aber die Kugel (47.). Danach war jedoch der SV an der Reihe. Zweimal scheiterte Christian Schmitt am glänzenden parierenden Zeller Keeper Daniel Konrath (48., 59.) und dann an Zells Kapitän Peter Klaus, der den Ball von der Linie schlug. Das Sahnehäubchen zum 5:0 gelang Tim Kiesewetter, als er eine Zuckerflanke von Sascha Schmitz zum 5:0-Endstand einköpfte. Patrick Zöllner, Spielertrainer der Gäste, war nach dem Abpfiff bedient: "Das war eine indiskutable Leistung von uns. Wir haben Zell doch zum Toreschießen eingeladen. Dennoch verstehe ich nicht, weshalb sie mit diesen guten Einzelspielern so weit unten stehen." Bei noch neun ausstehenden Spielen rangiert Zell auf Rang 17, der Abstand zum womöglich rettenden 15. Tabellenplatz beträgt nur noch vier Zähler.

Von unserem Mitarbeiter

Alfons Benz

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Nach dem Martinszug ziehen die Laternenkinder mit ihren Eltern nochmal los. Sie klingeln an Haustüren, singen Martinslieder und bekommen dafür Mandarinen, Nüsse oder Süßigkeiten. Dieser Brauch heißt je nach Region Schnörzen, Dotzen oder Gribschen. Aber gibt es diese Tradition überhaupt noch?

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