Archivierter Artikel vom 02.03.2012, 13:27 Uhr

Weitere Leiche nach Flugzeugabsturz entdeckt

Egelsbach. Nach dem Absturz eines Flugzeugs in Südhessen ist ein viertes Todesopfer geborgen worden. Am Freitag sei eine weitere Leiche in unmittelbarer Nähe des Wracks entdeckt worden.

Das mit Löschschaum der Feuerwehr überzogene Wrack der Cessna liegt im Wald bei Egelsbach in der Nnähe von Frankfurt. Die Absturzursache war zunächst unklar.

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Zur Unfallzeit war es neblig gewesen – wie auch noch während der Bergungsarbeiten.

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Die Einsatzkräfte waren mit einem Großaufgebot an der Unglücksstelle.

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Zunächst hatte die Feuerwehr die Maschine noch löschen müssen.

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In den Wald nahe Egelsbach war bereits 2009 eine Maschine gestürzt. Damals hatte es drei Tote gegeben

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Die Retter hatten am Donnerstag sehr schnell die Hoffnung aufgegeben, noch Überlebende finden zu können.

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Bei der abgestürzten Maschine handelte es sich um eine Cessna 750/Citation X (mehr Eindrücke). Das Flugzeug kann acht Passagiere aufnehmen. Beim Unglücksflug waren neben der zweiköpfigen Besatzung vier Passagiere an Bord. Foto: Global Jet CC BY 2.0

Egelsbach – Nach dem Absturz eines Flugzeugs in Südhessen ist ein viertes Todesopfer geborgen worden.

Am Freitag sei eine weitere Leiche in unmittelbarer Nähe des Wracks entdeckt worden, sagte eine Polizeisprecherin. Das Flugzeug für Geschäftsreisende war am Donnerstagabend kurz vor der geplanten Landung auf dem Flugplatz Egelsbach in ein Waldstück gestürzt und in Flammen aufgegangen. Zunächst waren drei Leichen gefunden worden.

Wieviele Menschen in der Maschine gesessen hatten, war am Freitag weiter unklar. „Man spricht von bis zu fünf Personen“, betonte die Polizeisprecherin. „Da wir im Moment noch keine verlässlichen Aussagen haben, ob es vier oder fünf waren, suchen wir weiter“, ergänzte sie.

Wieso der zweistrahlige Düsenjet beim Landeanflug auf den Regionalflughafen südlich von Frankfurt abstürzte, war zunächst unklar. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach hatte die Sichtweite rund acht Kilometer betragen. Es gab aber nach Darstellung der Polizei örtlich starke Nebelbänke. dpa