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Weibern siegt ohne Mühe

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So groß war der Widerstand des SC Riesa dann auch wieder nicht. Jedenfalls kam Weibern (mit Svenja Huber beim Wurf) auch mit dem zweiten Anzug zu einem deutlichen 36:27-Heimerfolg. 
Foto: Andreas Walz
So groß war der Widerstand des SC Riesa dann auch wieder nicht. Jedenfalls kam Weibern (mit Svenja Huber beim Wurf) auch mit dem zweiten Anzug zu einem deutlichen 36:27-Heimerfolg.
Foto: Andreas Walz

Bis auf die magere Kulisse von 150 Zuschauern hat aus Weiberner Sicht alles gepasst, sodass TuS-Trainer Jan Reuland aufatmen konnte: "Meine Entscheidung, unserer Reserve im Abstiegskampf Spielerinnen zu überlassen, ist zum Glück aufgegangen, denn sowohl unsere Juniorinnen als auch wir haben gewonnen. Dabei war ja im Vorfeld nicht zu ahnen, dass es so leicht für uns werden würde."

Einfacher wurde es für Reuland und sein Team spätestens nach einem Blick auf den Spielberichtsbogen. Obwohl der Weiberner Übungsleiter immerhin Lisi Herbst, Annick Bosshart, Marina Kils und Lisa Schenk an die Reserve ausgeliehen hatte und nur auf Nadja Zimmermann nicht verzichten wollte, war die TuS-Liste um zwei Namen länger als die der Gäste. So dürfte es ein Novum in der 2. Bundesliga dargestellt haben, dass Weibern statt möglicher 14 nur zehn Spielerinnen auf dem Meldebogen hatte, Riesa dies aber mit lediglich acht Akteurinnen noch unterbot. Gästetrainer Lothar Döring, einst Frauenhandball-Nationaltrainer, erklärte: "Wir schleppen unsere Personalnot ja schon lange mit uns herum. Teilweise ist sie Verletzungen, teilweise aber auch dem insgesamt kleinen Kader geschuldet. Nachdem nun kurzfristig der Verzicht auf einen Lizenzantrag für die 2. Liga hinzugekommen ist, war das schon frustrierend. Ich bin froh, dass sich die Mannschaft trotzdem gewehrt hat."

Immerhin suchten die Gäste ihr Heil im Tempohandball, so lange die Kräfte reichten. Ab dem 2:2 allerdings fiel der SCR, allen Bemühungen zum Trotz, sukzessive zurück. Garanten hierfür waren eine in Durchgang eins stark haltende Sophia Kochs, ein gutes Weiberner Kreisspiel sowie das Gegenstoßverhalten der Gastgeberinnen. Bei denen war Spielerinnen wie Adrijana und Matilda Atanasoska anzumerken, dass sie nach geringeren Einsatzzeiten bislang ihre Chance suchten, dabei jedoch auch die fehlende Spielpraxis als Rucksack mit sich trugen.

Für Riesa indessen reichte es allemal, insbesondere dank des starken Auftritts von Svenja Huber, Simone Salz und Nadja Zimmermann im Rückraum. So drohte den Gästen beim 12:20-Pausenrückstand eine richtige Klatsche. Die blieb aus, weil Weibern danach das Resultat nur noch verwaltete. "Wir hatten selbst nicht so die Tempohärte, wie sie für ein noch klareres Resultat notwendig gewesen wäre. Aber in dieser Phase der Saison und bei den Voraussetzungen heute mache ich meinem Team da keinen Vorwurf", so Reuland.

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