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    Bad Neuenahr

    Wandertipp: Hinauf zur Paradieswiese

    Schon die Franken ließen es sich an der Ahr gut gehen. Bis ins 5. Jahrhundert nach Christus geht die Gründung des fränkischen Königshofes Walbrechtshoven zurück – davon leitet sich der Name Walporzheim ab. Der westlichste Stadtteil von Bad Neuenahr-Ahrweiler wurde 893 erstmals im Güterverzeichnis der Abtei Prüm/Eifel erwähnt.

    Die Lourdes-Kapelle liegt oberhalb der Himmelsburger Straße versteckt im Bachemer Wiesental. Sie wurde 1949 erbaut.
    Die Lourdes-Kapelle liegt oberhalb der Himmelsburger Straße versteckt im Bachemer Wiesental. Sie wurde 1949 erbaut.

    Beim Etappenstart am Bahnhof fällt unser Blick auf die gegenüberliegenden Weinlagen unterhalb des Rotweinwanderweges. Da heißt es: nach oben blicken. Terrasse um Terrasse klammern sich die Wingerte am Fels fest. 29 Kilometer Weinbergmauern ziehen sich durch die Ortslage von Walporzheim. Beim Anblick der Steillagen ist nicht verwunderlich, dass mit der heutigen Weinmanufaktur die zweitälteste Winzergenossenschaft Deutschlands in Walporzheim beheimatet ist.

    Foto: Ideemedia

    2009 fusionierte sie mit der Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr, mit Gründungsdatum 1868 die älteste der Welt. Wer mit dem Zug zur AhrSteig-Etappe anreist, kann bei einer kleinen Probe in der Manufaktur die Weine verkosten.

    Historische Gebäude am Weg

    Gleich zwei historische Gebäude streifen wir auf dem Weg zur Ahr im Ortskern: die Josefskapelle und gegenüber das Gasthaus Sanct Peter. Spitzengastronomie in alten Mauern mit zeitgemäßem Ambiente. Die Josefstraße führt uns zur Ahrbrücke. Auf der anderen Seite des Flusses liegt rechts der Wanderparkplatz. Nach links an Gärten und am Fluss vorbei zeigt das rote Logo bis kurz vor die Klostermauern und dann rechts in eine kleine grüne Oase: das „Maibachklämmchen“ (1,7 km), wie es Einheimische nennen.

    Über elf kleine Stege kommen wir zum Wanderparkplatz unterhalb der Maibachfarm. Von Juni bis Oktober (Ausnahme August) hat die Straußwirtschaft dort geöffnet. Da bietet sich der knappe Kilometer Umweg mit Aussicht auf eine zünftige Einkehr an, denn die Etappe ist nur 9,6 Kilometer kurz. Zurück am Endpunkt der Klamm bringt uns der Steig auf einem asphaltierten Fahrweg bis ans Kloster Calvarienberg und rechts in Schleifen durch die Ahrweiler Wingerte in die Georg-Harbighorst- Straße.

    Die Ramersbacher Straße (L 84) wird überquert (3,5 km) und rechts hinter dem Altenheim St. Anna ein schmaler Pfad zwischen Hausgärten gewählt. Erneut durch Weinberge der Bachemer Lagen „Sonnenschein“ und „Steinkaul“ laufen wir mit Blick auf das Klosterareal und Ahrweiler über Wirtschaftswege zum Hardtberg.

    Auf der Höhe streifen wir die Straße und machen uns im Hang hinab zur Lourdes Kapelle (5,7 km) im Wiesengrund des Bachs. Wir folgen dem Fahrweg links, nach 250 Metern schwenkt unsere Tour nach links in ein Seitental und zieht sich weiter in die Höhe – teils auf weich federnden Nadelkissen.

    Herrliche Aussicht

    Von links nähert sich nach 800 Metern ein geteerter Weg – hinüber und direkt im spitzen Winkel auf einem Trampelpfad hinab zum geschotterten Querweg.

    Rechts oberhalb der Lage „Sonnenschein“ mit herrlicher Aussicht haben wir die Karlsberghütte als Ziel über der gleichnamigen Frühburgunder- Spitzenlage. Die geräumige Hütte mit Grill- und Spielplatz ist ein idealer Rastort mit Blick über die Stadt und die Weinberge. Hinter der Hütte tauchen wir ab in den Mischwald. An einer Wegespinne (8,4 km) weist uns die Markierung halb links auf den Bürgermeister-Hepke-Weg und dann nach rechts auf einen Waldlehrpfad.

    Unsere weitere Route nutzt in kleinen Schleifen lokale Wanderwege. Hinter einem breiten Forstweg, den wir halb links überqueren, ist eine Hütte mit Infotafeln. Stimmengewirr, anfeuernde Rufe – wir stehen am Waldkletterpark neben dem Freizeitgelände Paradieswiese. Ganz Mutige können durch die Baumwipfel laufen und zum Tarzansprung ins Netz ansetzen. Für heute das Finale. Der längere Zuweg leitet uns hinab nach Bad Neuenahr.

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