Archivierter Artikel vom 23.03.2013, 06:00 Uhr

Umstrittene Fördermethode: So funktioniert Fracking

Fracking ist ein umstrittenes Verfahren zur Gewinnung von Erdgas und Erdöl aus Gesteinsporen. Beim „Hydraulic Fracturing“ wird Gestein in 1000 bis 5000 Meter Tiefe mit hohem hydraulischen Druck aufgebrochen. Dank moderner Bohrtechniken, bei denen erst nach unten gebohrt wird und dann im Untergrund Querbohrungen stattfinden, lohnt sich dieses aufwendige Verfahren.

Auch in Deutschland gibt es nennenswerte Vorkommen dieser unkonventionellen Erdgaslagerstätten. Um dieses Gas fördern zu können, wird in der Regel ein flüssiges Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien in den Boden gepresst. Dadurch entstehen Risse im Gestein, durch die das Gas entweichen und über Bohrrohre an die Oberfläche gelangen kann. Kritiker fürchten zudem, dass die Chemikalien ins Grundwasser gelangen und am Ende auch das Trinkwasser verunreinigen könnten.