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Startschuss in der Handball-Rheinlandliga

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Volles Haus in der Idarwaldhalle Rhaunen: So war es beim letzten Aufeinandertreffen zwischen der SG Gösenroth (in Rot, vorne Tino Peltsch, dahinter Jochen Tatsch) und der HSG Irmenach (von links mit Peter Kiesel und Lars Gerhard) – und so wird es auch am letzten Spieltag der heute beginnenden Rheinlandliga-Saison wohl sein, denn erst am 20. April 2013 treffen sich die Lokalrivalen wieder in Rhaunen.
Foto: Manfred Greber
Volles Haus in der Idarwaldhalle Rhaunen: So war es beim letzten Aufeinandertreffen zwischen der SG Gösenroth (in Rot, vorne Tino Peltsch, dahinter Jochen Tatsch) und der HSG Irmenach (von links mit Peter Kiesel und Lars Gerhard) – und so wird es auch am letzten Spieltag der heute beginnenden Rheinlandliga-Saison wohl sein, denn erst am 20. April 2013 treffen sich die Lokalrivalen wieder in Rhaunen.
Foto: Manfred Greber

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch

Der Vizemeister hat nur ein Ziel – und das lautet Aufstieg. "Wenn man Zweiter war, will man immer eins höher", sagt Trainer Markus Bach. Allerdings dürfte das ein schweres Unterfangen werden: Irmenachs Kader hat sich bekanntlich stark verändert – und die Konkurrenz ist viel größer geworden. Zum Irmenacher Personal: Nico Gedert und Maxim Shalimov sind die schmerzhaftesten Abgänge, vor allem ihre Tore werden fehlen. Gedert hat aus beruflichen Gründen aufgehört, Shalimov hat sich abgemeldet und ist angeblich auf der Suche nach einem neuen Klub. "Max ist nicht mehr aufgetaucht", sagt Bach über den Russen: "Aber in meinen Kader ist sowieso kein Platz mehr für ihn." Mit 16 Akteuren plant Bach, vor allem Rückkehrer Timo Stoffel soll das Team führen. Auch die A-Jugendlichen Manuel Schell und Andreas Denzer können auf Anhieb Verstärkungen werden – das hat der 27:25-Pokalsieg beim Ligakonkurrenten Urmitz vor einer Woche gezeigt. "Ansonsten sind wir noch lange nicht soweit, wie ich es mir vorstelle", sagt Bach. Die Konkurrenz dürfte da schon einen Schritt voraus sein: Als schärfsten Rivalen schätzt Bach neben Oberliga-Absteiger Moselweiß den Vorjahrsdritten Schweich ein. Der HSC hat gut eingekauft – unter anderem wirft der Ex-Irmenacher Michael Stein nun seine Tore dort. Bliebe noch ein Geheimfavorit, den Irmenach am Samstag (19.30 Uhr) kennenlernen wird: Die Turnerschaft Bendorf ist zwar "nur" ein Aufsteiger, aber viele trauen dem Klub den Durchmarsch in die Oberliga zu. Bendorfs Trainer ist Paul Schmidt, der Torjäger heißt René Engler. Beide sind bestens bekannt in Irmenach: Schmidt hat die HSG vor Jahren in der Regionalliga trainiert, Engler war damals ein Ergänzungsspieler. Jetzt ist der Linkshänder der Torjäger, er droht aber mit einer Bänderdehnung auszufallen. "Wenn ich mir es hätte aussuchen dürfen, hätte ich ein Auftaktspiel in Bendorf sicherlich nicht genommen", erwartet Markus Bach eine ganz schwere Aufgabe nahe Koblenz.

SG Gösenroth/Lauferweiler

Der neue Gösenrother Trainer Daniel Fellenzer (vorher zehn Jahre Coach in Kastellaun) kann mit dem Auftaktgegner SV Urmitz (Samstag, 19.30 Uhr, in Rhaunen) gut leben: "Einen Sieg kann man schon erwarten. Aber ich warne vor Urmitz, da hat sich einiges getan." In der Vorsaison herrschte Chaos beim SVU, nur knapp schrammte der Klub am Abstieg vorbei. Mit dem neuem Trainer Marcel Trinks (kam von Absteiger Welling) sollen wieder bessere Zeiten anbrechen. Gösenroth hat dagegen gute Zeiten hinter sich. Platz sieben in der Vorsaison war mehr als respektabel, in der Tabellenregion will Fellenzer wieder landen. Mit seinem neuem Team ist er zufrieden, nur die Abwehrarbeit sei ausbaufähig, wie er vor allem im Pokalspiel gegen Oberligist Bitburg (24:29) feststellte: "Wir müssen defensiv robuster und aggressiver zu Werke gehen." Vorne ruhen weiter die Hoffnungen auf Torschützenkönig Florian Hübner – wenn ihn Fellenzer denn aufstellt. "Ich weiß noch nicht, ob Florian im Kader ist, er hat die vergangenen drei Wochen aus unterschiedlichsten Gründen nicht trainieren können" sagt Fellenzer.

HSG Kastellaun/Simmern

Der frühere Irmenacher Coach Burkhard Born tritt ein schweres Erbe von Daniel Fellenzer an. In der Vorsaison hätte es Kastellaun schon fast erwischt, auch jetzt ist die HSG ein heißer Abstiegskandidat. "Für uns zählt nur der Klassenverbleib. Mit Wittlich, Daun oder auch Gösenroth müssen wir uns messen, nicht mit Schweich", meint Born. Schweich ist am Samstag (19.30 Uhr) in Kastellaun der erste Gast. Mit den besten Spielern der abgemeldeten HSG Biewer haben sich die Moselaner verstärkt. "Da können wir eigentlich nur versuchen, gut auszusehen", sagt Born – erst recht nach der 23:35-Pokalschlappe beim Neuling Bendorf. Eine gute Nachricht gibt es von Talent Manuel Wagner: Er wird wohl auch diese Saison Kastellaun zur Verfügung stehen. Gegen Schweich fallen Torwart Simon Smart (Hochzeitsreise) und Routinier Daniel Albrecht (Achillessehnenbeschwerden) aus. Dominic Wagner und Rudi Groß (beide Knieverletzungen) sind weiter langzeitverletzt. Im Kader steht dagegen nach einem Jahr in den USA der Kreisläufer Mark de Vries.

Von unserem Redakteur

Michael Bongard

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