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    Olympia-Nominierung - USC-Sprinterin Marion Wagner läuft beim Leistungsnachweis in Dormagen 11,53 Sekunden und hofft auf Platz im Staffelteam.

    Wäre Marion Wagner (links) bei den Deutschen Meisterschaften so gelaufen wie gestern in Dormagen, hätte die Sprinterin vom USC Mainz wahrscheinlich in Helsinki die Gold-Staffel angeführt.
Foto:  Eva Willwacher
    Wäre Marion Wagner (links) bei den Deutschen Meisterschaften so gelaufen wie gestern in Dormagen, hätte die Sprinterin vom USC Mainz wahrscheinlich in Helsinki die Gold-Staffel angeführt.
    Foto: Eva Willwacher

    Ist Marion Wagner im letzten Moment noch der Sprung ins deutsche Olympiateam gelungen? Beim letzten Leistungsnachweis, den der Deutsche Leichtathletik-Verband von jenen Sprinterinnen verlangt hatte, lief die Athletin des USC Mainz gestern in Dormagen schneller als die nationale Konkurrenz. 11,53 Sekunden benötigte Wagner für die 100 Meter und war mit Abstand beste Deutsche. Maike Dix (TV Wattenscheid) kam in 11,62 Sekunden ins Ziel, Cathleen Tschirch (Bayer Leverkusen) gab verletzt auf.

    "Das war okay", kommentierte Wagner ihre Leistung. "Ich wollte eine ordentliche Zeit abliefern, und das ist mir gelungen." Was diese Zeit wert sei, könne sie allerdings nicht beurteilen. Sie habe sich Bundestrainer Thomas Kremer für einen Platz im Staffelteam anbieten wollen. "Jetzt muss er entscheiden", sagte die 34-Jährige. "Aber ich habe ein gutes Gefühl."

    Das hat auch Harry Letzelter. "Wenn es stimmt, was der Bundestrainer vorher gesagt hat, ist Marion im Team", sagte Wagners Coach. "Sofern die Zeiten in Ordnung wären, sollte die Beste von Dormagen zur Mannschaft stoßen."

    Letzelter war zwar der Meinung, seine Athletin hätte gestern noch etwas schneller laufen können. Unter den gegebenen Voraussetzungen jedoch war er zufrieden. "Die zwei Wochen nach dem Desaster von Wattenscheid waren nicht einfach" - bei den Deutschen Meisterschaften war die Mainzerin bereits im Vorlauf ausgeschieden. "Jetzt wollte sie sich unbedingt rehabilitieren, und das sie mit diesem Druck eine 11,53 gelaufen ist, ist in Ordnung. Wäre sie in Wattenscheid so gelaufen, hätte sie heute in Helsinki als Startläuferin in der Staffel gestanden."

    Schnellste Staffel in Europa

    In der Staffel, die gestern Nachmittag, knapp anderthalb Stunden nach Wagners Rennen, EM-Gold gewann. In der Besetzung Leena Günther / Anne Cibis / Tatjana Pinto / Verena Sailer. Viele Gründe, ein Quartett zu verändern, das erstmals nach 1994 den Staffeltitel nach Deutschland geholt hat, wird Bundestrainer Kremer nicht haben. Schon gar nicht nach einer europäischen Jahresbestleistung von 42,51 Sekunden.

    "Allerdings geht es zunächst einmal darum, ob Marion ins Team rückt", sagt Harry Letzelter. "Das Staffelteam besteht aus sechs Plätzen. Marion ist jetzt zu 99,9 Prozent dabei." Alles andere müsse man abwarten.

    Der Deutsche Leichtathletik-Verband wird heute sein Aufgebot für London nominieren.

    Peter H. Eisenhuth

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