Archivierter Artikel vom 20.01.2013, 16:30 Uhr

Firma Sita hatte sich eingeklagt

Eigentlich wäre die Firma Sita von diesem Jahr an ihren Vertrag mit dem Kreis Neuwied losgewesen. Hintergrund ist die Neuausschreibung der Entsorgungsleistungen durch den Landkreis. Die Firma Sita war nicht der günstigste Anbieter, sodass ursprünglich ein Konkurrenzunternehmen den Zuschlag erhalten hatte. Doch findige Anwälte der Firma Sita entdeckten einen Punkt, an dem sie ansetzen konnten.

Sie stellten fest, dass das Unternehmen mit dem günstigsten Angebot Referenzen angegeben hatte, die nicht den Regeln des Vergaberechts entsprachen. Daher gelang es der Firma Sita, sich in den Vertrag einzuklagen. Wohl oder übel musste der Kreis dann mit Sita den neuen Vertrag abschließen. Gleichwohl konnten Kosten gespart werden, sodass die Bürger um rund 1,5 Millionen Euro bei den Abfallgebühren entlastet werden können. Wie Sita-Sprecherin Koelmann bestätigte, trägt auch die eingesetzte Seitenlader-Technik zur Kosteneinsparung bei, von der die Bürger nun profitieren.

mp