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Das alte Problem: Es gibt zu wenig Unparteiische

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Den Durchmarsch durch die Bezirks- in die Verbandsliga schaffte Fabian Schneider aus Gelsdorf.
Foto: Schneider
Den Durchmarsch durch die Bezirks- in die Verbandsliga schaffte Fabian Schneider aus Gelsdorf.
Foto: Schneider

Über 4000 Begegnungen mussten in der zurückliegenden Saison geleitet werden. Dass dies einigermaßen reibungslos klappt, ist denjenigen in der schwarzen Kluft zu verdanken, die jederzeit anzusprechen sind und es auf mehr als 50 Einsätze bringen. Für sie haben die Ansetzer Rudi Weiß und Burkhard Kuhl ein dickes Lob parat: "Ohne diese Kameraden wäre an einen ordnungsgemäßen Spielbetrieb gar nicht zu denken." Ein besonderer Dank gilt aber auch den Eltern der Jungschiedsrichter, ohne die das Erreichen der Spielorte oft nicht möglich wäre.

Mehr als 100 Beobachtungen

"Wir waren mit der Leistung unserer Schiedsrichter insgesamt sehr zufrieden und konnten auch wieder einige Erfolge vermelden", betont Obmann Markus Wozlawek, der eine positive Bilanz zieht und dabei auch an die mehr als 100 Beobachtungen denkt, die von Jürgen Mockenhaupt organisiert wurden. Der Höhepunkt aus Sicht des Kreises ist der Aufstieg von Benedikt Kempkes in die Regionalliga.

Nach Mike Pickel, der im Team von Wolfgang Starck sowohl bei der WM in Südafrika als auch im DFB-Pokalendspiel tolle Leistungen zeigte, hat nun wieder ein Rhein/Ahr-Schiedsrichter diesen Sprung in die vierthöchste Liga geschafft. Kempkes konnte seine guten Leistung aus der vergangenen Saison noch einmal steigern und war am Ende Bester aus dem Regionalverband.

Durchmarsch in die Rheinlandliga

Erfreulich für den Kreis ist auch die Tatsache, dass wieder keiner aus dem relativ großen Verbandskader abgestiegen ist. Im Gegenteil: Fabian Schneider ist mit seinen 17 Jahren von der Bezirksliga in die Rheinlandliga durchmarschiert. Dort stößt er zu den Arrivierten Markus Jüris, Alexander Müller, Hamid Rostamzada und Marcus Wozlawek.

Raphael Busenkell, Athanasios Fasoulas, Ronny Jäckel, Christopher Jeub, Marc Latsch, Sam Schüring und Irhad Tresnjo kennen sich in der Bezirksliga schon bestens aus, mit Alexander Mürtz kommt ein weiterer dazu. Im Verbands-Nachwuchskader für die kommende Saison sind Selina Bast, Thomas Wester und Benjamin Klapper vertreten.

"In den Nachwuchskader des Kreises haben wir viele aufgenommen, die erst im November ihre Prüfung abgelegt haben und durch gute Leistungen bereits auf sich aufmerksam gemacht haben", weist Lehrwart Alexander Müller auf einen weiteren Verjüngungsprozess hin.

Um junge Schiedsrichter künftig noch besser vorbereiten zu können, schauen sie bei Pflichtspielen dem jeweiligen Referee von der Ankunft am Sportplatz bis zum Ausfüllen des Spielberichts über die Schulter. "Gute Aussichten haben unsere Frauen", weiß Nachwuchsreferent Benedikt Kempkes: "Michelle Sulewski, Annika Klapper und Selina Bast werden ihre Qualitäten in der nächsten Saison auch auf Verbandsebene unter Beweis stellen dürfen, und mit Franziska Hilger steht schon ein ganz junger Hüpfer mit großen Zielen in den Startlöchern."

Von unserem Mitarbeiter

Hans-Josef Schneider

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