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    BBC legt eine furiose erste Hälfte hin

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    Burhan Ünal kam mit seinem BBC Horchheim zum nächsten Heimsieg: Diesmal musste der Tabellendritte ACT Kassel dran glauben, Horchheim setzte sich mit 102:90 durch und rückte bis auf zwei Punkte an Kassel heran.
Foto: Thomas Frey
    Burhan Ünal kam mit seinem BBC Horchheim zum nächsten Heimsieg: Diesmal musste der Tabellendritte ACT Kassel dran glauben, Horchheim setzte sich mit 102:90 durch und rückte bis auf zwei Punkte an Kassel heran.
    Foto: Thomas Frey – Frey-Pressebild

    Im Gefühl des sicheren Sieges hatten die Horchheimer zuletzt zweimal allerdings nach der Pause schlecht agiert und die Spiele so noch unnötig spannend gemacht. Das war natürlich auch Thema in der BBC-Kabine: "Wir haben uns vorgenommen, aggressiv zurückzukommen und da weiterzumachen, wo wir vor der Pause aufgehört hatten", berichtete BBC-Trainer Jens Pötz nach dem Schlusspfiff. "Ich habe das aber nicht nur in der Pause angesprochen – wir hatten bereits unter der Woche im Training ständig darüber geredet."

    Allein, es blieb auch diesmal bei den guten Vorsätzen. "Über etwas reden und das dann umzusetzen, sind leider zwei verschiedene Sachen", musste Pötz einräumen.

    Wieder zeigten die Gastgeber in der zweiten Halbzeit ein ganz anderes Gesicht. "Nach den Erlebnissen zuletzt sind wir erneut unsicher geworden", gestand der Coach ein. Alles, was in den ersten 20 Minuten hervorragend funktioniert hatte, ging nun schief. Der BBC gewann kaum einmal einen Rebound, leistete sich viele Fehlpässe und eine ganz schlechte Trefferquote. Die Gäste gewannen das dritte Viertel mit 37:12 – der Horchheimer Vorsprung war binnen weniger Minuten von 35 auf gerade einmal zehn Zähler zusammengeschmolzen.

    Die gute Nachricht aus Sicht der Koblenzer war allerdings, dass sie auch im Schlussabschnitt die Parallele zu den Vorwochen fortsetzten: Wieder fingen sie sich gerade noch rechtzeitig und brachten den Sieg am Ende mit 102:90 sicher über die Zeit. Insbesondere Johannes Grunenberg ragte in den letzten Minuten heraus: Er stabilisierte die Defensive entscheidend und erzielte in der Offensive zudem überaus wichtige zwölf Punkte.

    Die ambitionierten Kasseler ließen hingegen vor allem von der Freiwurflinie zu viele Gelegenheiten aus, um die Partie noch zu drehen. Den Gästen fehlte in diesen Minuten ganz besonders ihr Topscorer Michael Schröder, der nicht auflaufen konnte, weil er kurzfristig verhindert war. Das konnte auch Alexander Moore mit einer ganz starken Leistung nicht ausgleichen. Der athletisch starke 24-Jährige war in der zweiten Halbzeit überhaupt nicht zu bremsen und traf in Serie – am Ende war er mit 27 Zählern bester Korbjäger des Matches.

    Dies blieb letztlich allerdings genauso eine Randnotiz wie einige überharte Aktionen der Hessen in den Schlussminuten. Die Schiedsrichter hatten bereits zuvor drei umstrittene technische Fouls verteilt, zwei gegen den BBC, eins gegen Kassel, als kurz vor Ende noch einmal unnötig Gift in die Aktionen kam. Unmittelbar nach dem Schlusspfiff gab es sogar noch eine Rangelei auf dem Feld. Ein Kasseler habe seinem Horchheimer Gegenüber bei der Verabschiedung in die Weichteile gegriffen, berichtete Pötz. "Das ist einfach unfair." Letztlich konnte der Trainer allerdings einmal mehr eine positive Bilanz ziehen. Vor allem im ersten Viertel hatte sein Team schließlich überragend gespielt und die vielleicht beste Leistung in der Saison gezeigt. Die Horchheimer gewannen viele Bälle, warfen aus der Distanz herausragend stark und sicherten sich nahezu alle Rebounds – bis die Pause kam. Was der Trainer nun im Training dazu sagen kann? "Ach, wissen Sie, wenn wir gewinnen, ist mir das egal", lächelte Pötz die Frage locker weg. "Wir wollen uns jetzt bloß keine Psycho-Krise einreden."

    Horchheim: Acuna Concha (9), Bulut (5), Ünal (10), Morschhäuser (10), Fußinger (13), Heinrich (2), Hoppen (7), Doncevic, Hensler (16), Grunenberg (14), Schneider, Szafranski (16).

    Spielfilm: 4:4 (3.), 11:4 (4.), 17:5 (6.), 28:8 (8.), 30:9 (10.), 44:13 (13.), 49:18 (15.), 53:23 (18.), 61:26 (Halbzeit), 61:32 (22.), 68:41 (25.), 73:54 (28.), 73:63 (30.), 81:68 (33.), 88:71 (35.), 95:83 (38.), 102:90 (Ende).

    Von unserem Mitarbeiter

    Matthias Klein

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