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Gastspiel

Aufsteigen ist beim BVB II mit Ex-05ern (noch) kein Thema

Gut möglich, dass die physiotherapeutische Abteilung der BVB-Amateure demnächst zum Wallfahrtsort wird. "Die haben Lahme zum Gehen gebracht", schwärmte Trainer David Wagner am Samstag von der Arbeit seiner Physios, die einen wesentlichen Beitrag zur aktuellen Erfolgsserie geleistet hätten. "Sonst wäre es nicht möglich gewesen, dass wir trotz der hohen Belastung von sechs Spielen innerhalb von 18 Tagen so auftreten."

Gastspiel – Gut möglich, dass die physiotherapeutische Abteilung der BVB-Amateure demnächst zum Wallfahrtsort wird. "Die haben Lahme zum Gehen gebracht", schwärmte Trainer David Wagner am Samstag von der Arbeit seiner Physios, die einen wesentlichen Beitrag zur aktuellen Erfolgsserie geleistet hätten. "Sonst wäre es nicht möglich gewesen, dass wir trotz der hohen Belastung von sechs Spielen innerhalb von 18 Tagen so auftreten."

Die rund 250 mitgereisten Fans (Wagner: "Eine solche Unterstützung für eine Zweite Mannschaft ist einmalig in Deutschland") waren entsprechend begeistert; in ihren Gesängen kam mit zunehmender Spieldauer immer häufiger das Wort "Aufstieg" vor.

"Sollen sie ruhig vom Aufstieg singen", sagte Mario Vrancic mit einem verschmitzten Grinsen, "das ist in Ordnung. Wir als Mannschaft schauen aber von Spiel zu Spiel." Die Mimik des 22-Jährigen, der Anfang vorigen Jahres vom Bruchweg zum BVB gewechselt war, verriet allerdings, dass die Dortmunder Amateure sich im Titelkampf durchaus noch etwas ausrechnen.

Bei vier Punkten Rückstand auf Tabellenführer Sportfreunde Lotte (bei einem Spiel weniger) und drei Zählern auf Borussia Mönchengladbach II (das direkte Duell steht noch aus) "haben wir es nicht selbst in der Hand", sagte Konstantin Fring, der zweite ehemalige 05-Amateur im Team von David Wagner. "Deshalb machen wir uns über das Thema ,Aufstieg' gar keine Gedanken, sondern versuchen, in jedem Spiel drei Punkte zu holen. Und falls das klappt, schauen wir mal, wozu das reicht."

Eindrucksvolle Vorstellung

Die Vorstellung in Mainz jedenfalls war recht eindrucksvoll. "3:0 ist deutlich, aber ich glaube, das ist auch verdient", sagte Vrancic. "Weil wir überragend gearbeitet und nichts zugelassen haben, selbst aber viele Torchancen hatten." In der zweiten Halbzeit sei alles nach Plan gelaufen, "da hatten wir die Mainzer voll im Griff". Vrancic selbst bot nicht nur aufgrund seiner gefährlichen Standards eine überzeugende Leistung.

Auch Konstantin Fring hinterließ einen starken Eindruck; die Vorbereitung des 1:0 inklusive. "Wir haben schon in den letzten Spielen gezeigt, dass wir topfit sind und in der zweiten Halbzeit immer noch zulegen können", kommentierte der Rechtsverteidiger, dessen Vertrag in Dortmund bis Sommer 2013 läuft, den Spielverlauf. "Wir haben so viel Qualität in der Mannschaft, wir wissen, dass wir immer ein Tor schießen können, egal zu welchem Zeitpunkt." Aber Aufstieg?

"Wir genießen heute nur diesen Sieg", versicherte Mario Vrancic. "Wir haben durch die Nachholspiele sehr anstrengende Wochen hinter uns. Jetzt ist erst einmal etwas Erholung angesagt." phe

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