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    KoblenzRegionalliga Südwest: TuS Koblenz will nicht gegen die Chinesen spielen

    Der umstrittene Plan, die chinesische Olympia-Auswahl in der Regionalliga Südwest mitspielen zu lassen, wird zwar in die Tat umgesetzt – allerdings in abgespeckter Version. Chinas U 20 soll in der kommenden Fußball-Saison erst ab November in der Rückrunde – außer Konkurrenz – gegen die Regionalligisten spielen. Dies wurde nach einem Treffen der Vertreter aller 19 Klubs in Walldorf bei Heidelberg verkündet.

    Dino Bajric (am Ball) lief für den Regionalligisten TuS Koblenz beim 3:1-Testspielsieg gegen Oberligist Rot-Weiß Koblenz auf (Symbolfoto). Foto: Didi Mühlen
    Dino Bajric (am Ball) lief für den Regionalligisten TuS Koblenz beim 3:1-Testspielsieg gegen Oberligist Rot-Weiß Koblenz auf (Symbolfoto).
    Foto: Didi Mühlen

    Mit der TuS Koblenz, Waldhof Mannheim, den Stuttgarter Kickers und der zweiten Mannschaft des FSV Mainz 05 kündigten bei dem Treffen aber bereits vier Teams an, nicht gegen die Chinesen antreten zu wollen. Der 1. FC Saarbrücken hat sich eine weitere Bedenkzeit erbeten. Der vor allem von Fans heftig kritisierte Plan ist Teil einer Kooperation zwischen dem deutschen und dem chinesischen Verband, damit sich Chinas U 20-Auswahl auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio vorbereiten kann.

    Alle Partien des asiatischen Teams gegen die hiesigen Viertliga-Fußballer sollen live im chinesischen Fernsehen übertragen werden, pro Freundschaftsspiel gegen die Auswahl aus Fernost bekommt der jeweilige Regionalligist 15.000 Euro. Geld, das gerade die TuS Koblenz sehr gut gebrauchen könnte, die diesen Zusatzverdienst aber ausschlägt. Der Grund: Laut TuS-Vizepräsident Hans-Werner van Heesch waren Vertreter von fünf Koblenzer Fanklubs schon vor einiger Zeit an die TuS herangetreten und hatten ihren Widerwillen gegenüber dem Projekt klar und deutlich kundgetan. In der Folge entschied der TuS-Vorstand schon vor knapp zwei Wochen, nicht gegen die chinesische Auswahl anzutreten – nach dem Willen der Basis und trotz der damit verlustig gehenden Zusatzeinnahmen. „Die Vertreter unserer Fanklubs haben angekündigt, für einen finanziellen Ausgleich zu sorgen“, erklärte Heesch im Gespräch mit unserer Zeitung.

    Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) warb derweil auch in Walldorf für sein Projekt der fußballerischen Völkerverständigung. Demnach geht es nicht etwa ums Geld, sondern um den Aufbau einer langfristigen Kooperation mit dem chinesischen Verband. Und DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann stellte klar: „Es gab nie die Idee, die Chinesen in die Liga zu integrieren. Es ging immer nur um Freundschaftsspiele auf freiwilliger Basis.“

    kif/dpa

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