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    VC Neuwied stellt sich zum Saisonstart einer schweren Auftaktaufgabe

    Anspruchsvoller könnte die Auftaktaufgabe für die Volleyballerinnen des VC Neuwied in der 2. Bundesliga Süd in der Saison 2017/2018 nicht sein: Die Deichstadtvolleys müssen an diesem Samstag zu ihrem ersten Saisonspiel gleich beim amtierenden Meister Allgäu Strom Volleys Sonthofen antreten. Anpfiff der Begegnung in der Allgäu-Sporthalle in Sonthofen ist um 19.30 Uhr.

    Der neue Trainer Bernd Werscheck, hier mit zwei der neuen Deichstadtvolleys, Maike Henning (links) und Anika Voigt, will in dieser Saison des Neuaufbaus beim VC Neuwied zunächst „schauen, was sich ergibt“. Foto: Jörg Niebergall
    Der neue Trainer Bernd Werscheck, hier mit zwei der neuen Deichstadtvolleys, Maike Henning (links) und Anika Voigt, will in dieser Saison des Neuaufbaus beim VC Neuwied zunächst „schauen, was sich ergibt“.
    Foto: Jörg Niebergall

    Die Atmosphäre in der Sonthofener Halle ist stets äußerst stimmungsvoll. Dass sich eine Gästemannschaft hier gegen die Gastgeberinnen behaupten kann, ist selten. Wenn es mal eng wird, können sich die Spielerinnen des Allgäu-Teams stets auf ihr frenetisch mitgehendes Publikum verlassen. So war es auch im Dezember des Vorjahres, als Neuwied bei seiner 0:3 (17:25, 19:25, 17:25)-Niederlage vor 467 Zuschauern völlig chancenlos war. Sonthofen benötigte gerade mal 67 Minuten, um das Spiel klar für sich zu entscheiden.

    Wie das zu mehr als der Hälfte mit neuen Spielerinnen zusammengestellte VCN-Team mit den Gegebenheiten beim Saisonstart klarkommen wird, kann der neue Trainer Bernd Werscheck noch nicht einschätzen. „Ich hoffe, dass es unsere Spielerinnen antörnt, wenn es laut und stimmungsvoll in der Halle zugeht“, sagt der Coach, der selbst die Fahrt ins Allgäu nicht mitmachen kann. Der hauptberuflich im Volleyball tätige 56-Jährige aus Ahrweiler hatte schon ein Engagement in Griechenland angenommen, ehe er dem Ruf des Zweitligisten folgte. Betreut werden die Deichstadtvolleys am Samstag von Werschecks Partner im VCN-Trainerteam, Ralf Monschauer.

    Die Erkenntnisse der Generalprobe vom Spiel am vergangenen Samstag gegen die TG Bad Soden haben die beiden Trainer gemeinsam mit den Spielerinnen analysiert und in die Trainingsarbeit dieser Woche einfließen lassen. „Das Spiel war schon ganz gut. Wir werden in Sonthofen schauen, was sich für uns ergibt“, lautet Werschecks Parole. „Gut ist für uns auf alle Fälle, dass wir völlig frei aufspielen können. Sonthofen ist eine Mannschaft, die wieder ganz oben in der Tabelle mitspielen wird.“ Das große Plus der Deichstadtvolleys dürften in der neuen Saison der extreme Teamgeist und ihre große Begeisterungsfähigkeit werden.

    Der Titelverteidiger stapelt vor dem Start tief: „Sicherlich werden Offenburg und Straubing um die Meisterschaft kämpfen. Aber es gibt vielleicht auch die eine oder andere Überraschung, denn viele Teams haben sich gut verstärkt“, sagt Sonthofens Trainer Andreas Wilhelm in der Saisonvorschau der Volleyball-Bundesliga.

    Wilhelms Kader hat sich ebenso wie der Neuwieder erheblich verändert. Acht Spielerinnen, darunter die Leistungsträgerinnen Loraine Neumann (Mittelblock) und Sabrina Karnbaum (Außenangriff), gehören nicht mehr zum Team. Die Ausnahmespielerin Neumann gewann in der Vorsaison die Wertung der wertvollsten Spielerin in der 2. Bundesliga Süd 2016/2017 klar. Von den sieben Neuzugängen bringt bei den Oberallgäuerinnen Isabelle Liebchen (Libero) Bundesligaerfahrung mit. Sie kam von den Roten Raben Vilsbiburg und soll in der Annahme und Abwehr für Stabilität sorgen.

    Und warum spielt der Meister Sonthofen weiter nur in der 2. Bundesliga, anstatt in die 1. Bundesliga aufzusteigen? „Der Aufstieg ist derzeit nicht umsetzbar“, wurde Sonthofens Geschäftsführer Christian Feger nach dem Titelgewinn im April in der Augsburger Allgemeinen zitiert. Neben finanziellen Gründen – Sonthofen benötigte das Dreifache des bisherigen Etats – steht die Hallenhöhe der Allgäu-Sporthalle einem Aufstieg im Weg. Feger: „Die Halle ist zu klein. Es ginge zwar mit einer Sondergenehmigung, aber danach bräuchten wir eine Absichtserklärung, dass eine neue Halle gebaut wird.“

    Stimmungsvoll wird es auch in der alten Halle weiterhin zugehen. Und vielleicht törnt das am Samstagabend ja auch die Deichstadtvolleys an.

    Von unserem Redakteur Christoph Hansen

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