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Niederbieber

Knappe Niederlage zum spannenden Saisonfinale

Das ist manchmal bei den Spielen so, bei denen es eigentlich um nichts mehr geht. Entweder ist es eine klare Angelegenheit oder es ist eng und spannend. Die letzte Begegnung der Saison der Volleyball-Regionalliga zwischen dem TV Feldkirchen und der SG Rodheim, hatte von allem ein wenig. Die Gäste hatten den längeren Atem und siegten im Tiebreak mit 3:2 (25:22, 25:22, 20:25, 22:25, 15:13).

Bei der knappen Niederlage zum Saisonfinale gegen die SG Rodheim steigen die Feldkirchener Jan Kuhlmann (rechts) und Peter Kloft zum Block hoch. Die Zukunft der TVF-Mannschaft ist derzeit noch ungewiss. Foto: Jörg Niebergall
Bei der knappen Niederlage zum Saisonfinale gegen die SG Rodheim steigen die Feldkirchener Jan Kuhlmann (rechts) und Peter Kloft zum Block hoch. Die Zukunft der TVF-Mannschaft ist derzeit noch ungewiss.
Foto: Jörg Niebergall

Ein entscheidender fünfter Durchgang war zuletzt eine Spezialität der Gastgeber. Bereits sieben Mal musste das Team von Trainer Gunnar Monschauer in die Verlängerung. In den ersten beiden Sätzen sah es allerdings nicht nach dieser spannenden Konstellation aus. Auch wenn es bis in die Schlussphase der Sätze ganz schön eng war, riss der Spielwitz das Publikum nicht unbedingt von den Sitzen. Zu fehlerhaft viele Aktionen in Annahme und Abwehr, besonders beim TVF. Bezeichnend beendeten verkorkste Annahmen die Durchgänge eins und zwei zu Gunsten der Gäste aus dem Wetteraukreis.

Da quittierten zum Beispiel die beiden blutjungen U 1-Fans des TVF, Finn und Lilli, in den Armen ihrer Mütter das ihrer Meinung nach zu lasche Auftreten der Mannschaft mit lautstarken Stimmungsattacken. Ob es daran lag, dass sich die Männer um Feldkirchens Kapitän Peter Wagler eines Besseren besannen, bleibt dahingestellt.

Jedenfalls zeigte Feldkirchen jetzt Charakter. Die Qualität des Spiels stieg mit der Leistung der Protagonisten deutlich an und die Spiellaune der Heimmannschaft nahm zu. Die bekam die vielen Lobs der erfahrenen Gäste nun mehr und mehr unter Kontrolle und schafften damit die Basis für den Gewinn der beiden nächsten Sätze. In dieser Phase, die einmal mehr verdeutlichte, dass das Team von Coach Monschauer eigentlich ein Anwärter auf einen Platz im oberen Tabellendrittel war, glänzte besonders Peter Kloft mit sicherem Auge und geballter Sprungkraft. Der Nachwuchsmann holte Punkte in entscheidenden Momenten.

Beim Stand von 10:6 und 12:9 im Tiebreak schien Feldkirchen die Saison zu einem guten Ende bringen zu können, doch die Fehlerquote erhöhte sich noch einmal rapide und der Vorsprung wurde verspielt.

Erwartungsgemäß war ein Kommentar zur Planung für die neue Saison bei den Verantwortlichen noch kein Thema. Manager Manfred „Manni“ Jäger, gerade erst von einem Urlaub zurückgekehrt, seiner Hoffnung Ausdruck, dass Trainer Gunnar Monschauer auch in der nächsten Spielzeit am Spielfeldrand stehen wird. Das wollte der allerdings noch nicht bestätigen: „Warten wir erst mal ab, ob wir auch eine gute bis starke Einheit zusammenbekommen. Wir brauchen engagierte Teamplayer, und das wird nicht einfach.“ Monschauer konnte es sich nicht verkneifen, am Verhalten von Peter Nogueira-Schmid Kritik zu üben: „Es hat mich sehr enttäuscht, dass er in den letzten beiden Spielen unentschuldigt gefehlt hat“, sagte er. Kapitän Peter Wagler, der Mitte des Jahres sein Referendariat beendet, will dabeibleiben, wenn es sein Beruf erlaubt. Entspannt sieht der fast 42-jährige Jan Kuhlmann seine Zukunft beim TVF: „Ich muss zuerst gründlich regenerieren und meine lädierten Kniegelenke pflegen lassen. Dann sehen wir weiter“, meinte der ob seines Engagements allseits gelobte Spieler. Jörg Linnig

TV Feldkirchen: Wagler, Klasen, Erlenbach, Thielmann, Kuhlmann, Schaab, Kloft, Fuchs, Kreichauf, Korbach.

Volleyball (ABCK)
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