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Frankfurt

Finales Gegentor fällt spät und unglücklich: KHC-Frauen verlieren in Frankfurt

Langsam wird es eng für den Kreuznacher HC in der Zweiten Hockey-Regionalliga der Frauen. Grund für das aufkommende Zittern im Tabellenkeller ist eine genauso unglückliche wie unnötige 3:4 (2:2)-Niederlage beim SC Frankfurt 1880.

1:30 Minuten vor Schluss gerieten die Bad Kreuznacherinnen das erste Mal in Rückstand – es war das 3:4 und ließ sich nicht mehr ausgleichen. Das Bittere daran: Der KHC kassierte den Treffer in gleich dreifacher Unterzahl. Esther Zerback (Foulspiel/Grüne Karte) und Vanessa Cunningham (ständiges Reklamieren/Gelbe Karte) brummten Zeitstrafen ab. Zudem ersetzten die Frankfurterinnen ihre Torfrau durch eine Feldspielerin und erzwangen mit der Überzahl eine Ecke. „Bei der konnten wir dann nur zu dritt herauslaufen. Das war natürlich ein großer Nachteil“, sagte Maya Eberts, Mitglied des vierköpfigen Trainerteams des KHC, über das entscheidende Gegentor. Sie ergänzte: „Das Ganze war schon extrem ärgerlich für uns. Die Schiedsrichter haben einiges anders gesehen als wir. Es ist ja völlig okay, dass sie entscheiden, in der Schlussphase härter durchzugreifen. Aber warum dann nur auf einer Seite? Bei den Frankfurterinnen wurden Stockfouls beispielsweise überhaupt nicht geahndet.“ Zuvor hatten bereits Franziska Bauch (50., Foulspiel) und eine Frankfurterin (22., ständiges Reklamieren/beide Grüne Karte) aussetzen müssen.

Unnötig war die Niederlage, weil der KHC vieles richtig gemacht, aber in einem entscheidenden Punkt gepatzt hatte: Er nutzte seine Gelegenheiten nicht konsequent genug, vor allem dann nicht, wenn die Frankfurterinnen das Tor verwaist ließen. Auf den Schachzug, eine zusätzliche Feldspielerin aufs Parkett zu schicken, setzte der SC nämlich schon früh. Der KHC fand klasse in die Partie und führte durch Treffer von Franziska Bauch (5.) und Sarah Benkstein (9.) schnell mit 2:0. Ab Minute elf opferten die Hessinnen dann die Torfrau. „Wir haben darauf defensiv sehr gut reagiert, uns tiefer aufgestellt. Wir müssen die entstehenden Räume nur besser zu Kontern nutzen. Vor allem darf es aber nicht passieren, dass wir in der Phase kein Tor machen“, sagte Maya Eberts, die erklärte: „Die Frankfurter Feldspielerin mit dem Torhüter-Leibchen hat das wirklich sehr gut gemacht, aber wir müssen da kaltschnäuziger sein, einfach ganz normal schießen. Sie weiß schließlich, auf was sie sich da einlässt. Wir haben ihr viel zu oft den Ball auf den Schläger gespielt. Da hat Cleverness gefehlt.“ In der 16. (Ecke) und 24. Minute trafen die Gastgeberinnen und meldeten sich zurück in der Partie.

In Hälfte zwei plätscherte das Spiel zunächst dahin, ehe Sarah Benkstein den KHC wieder in Front brachte (48.). Es folgte das gleiche Spielchen: Erneut holte der SC die Torfrau herunter und erhöhte so den Druck. In der 58. Minute gelang den Gastgeberinnen per Siebenmeter der Ausgleich, wenige Sekunden später durften die Frankfurterinnen sogar den Siegtreffer bejubeln. „Wir müssen das Positive aus der Partie mitnehmen. Taktisch und von der mannschaftlichen Leistung hat vieles gepasst“, resümierte Maya Eberts.

Fest steht: Für den Heim-Doppelpack gegen die Kellerkinder am nächsten Wochenende hat sich der KHC in Zugzwang gebracht. Maya Eberts bestätigt: „Dann sind zwei Siege Pflicht. Wenn wir da nur einmal patzen, könnte es das schon gewesen sein.“ olp

Kreuznacher HC: Reiniger – Arend, Kurpejovic, Bauch (1), Eberts, Espenschied, Wagner, Benkstein (2), Kern, Cunningham, Zerback.

Kreuznacher HC
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