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    Bad Ems

    Nach Heimpleite stehen Zeichen auf Abstiegskampf

    Vom Papier war es eine lösbare Aufgabe für die Rheinlandliga-Handballer des TV Bad Ems gegen den TuS Daun. Ein Befreiungsschlag sollte es vor eigenem Publikum werden. Doch Papier ist bekanntlich geduldig. Geduldiger auf jeden Fall als die Bad Emser Mannschaft, die bei jeder Chance, auf den Erfolgsweg einzubiegen, in Hektik verfiel und so nach der 26:29 (10:13)-Niederlage geradewegs auf den Abstieg zueilt. Eine Zittersaison wie im Vorjahr scheint jetzt schon programmiert.

    Die 90 Zuschauer in der Sporthalle Silberau sahen in der ersten Halbzeit ein Spiel, das ganz im Zeichen zweier starker Abwehrreihen stand. Dabei gaben die Routiniers, die in Daun schon bessere Handballzeiten erlebt hatten, den Ausschlag für die 13:10-Pausenführung der Gäste. Benedikt Rattay lenkte den Defensivverbund, Patrick Brümmer gelang bei fünf Treffern vor der Pause eine optimale Wurfausbeute. Und Rattay hatte - das machte letztlich den Erfolg aus - in Sebastian Praeder auf der Rückraum-Mitte-Position einen kongenialen Partner. Diesem Rückraum, der ergänzt durch Julian Keitsch 20 der 29 Gästetreffer erzielte, hatte Bad Ems nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen.

    Bei den Bad Emsern stand Kreisläufer Paul Junker, der seine Zweikampfstärke in eine zweistellige Trefferausbeute umsetzte und für zehn Treffer elf Wurfversuche benötigte, weitgehend allein auf weiter Flur. Dennoch, und das spricht für die Gastgeber, fand der TV über starken kämpferischen Einsatz immer wieder zurück ins Spiel, um sich dann selbst um die Früchte dieses Einsatzes zu bringen. So verwechselte Johannes Berges, fraglos ein talentierter junger Handballer, die Sporthalle mit einem Catcherring und musste dann mit ansehen, wie Daun die allgemeine Verwirrung auch über die Strafzeit hinaus zum entscheidenden Vorstoß nutzte. 19:19 stand es bei Berges' Aussetzer und 20:26 nur fünf Minuten später. Damit war zehn Minuten vor Spielende die Partie entschieden. Die Bilanz dieser 60 Minuten fiel auch beim Bad Emser Trainer Andreas Klute selbstkritisch aus: "Wir haben uns wieder einmal selbst geschlagen. Nachdem in der Anfangsphase einiges nicht so passte, setzten sich bei einigen wohl wieder Selbstzweifel im Hinterstübchen fest. Klar, die Dauner können mit ihren Routiniers ein Spiel entscheiden. Aber wir haben zeitweise gut bis sehr gut gespielt und 45 Minuten lang die Chance gehabt, die Partie umzubiegen. Bis dann, sagen wir einmal vorsichtig, Übermotivation und Hektik alles was wir erkämpft haben, kaputt gemacht haben. Damit ist genau das eingetreten, was wir vermeiden wollten: Wir stecken vorläufig im Tabellenkeller fest und stehen am kommenden Samstag bei der HSG Saarburg gewaltig unter Druck." Peter Armitter

    Bad Ems: Sorger, T. Schaust - Braun (1), J. Berges (3), Junker (10), F. Schaust (1), S. Berges (1), Offermann (4/4), Schreiber (3), Enke (3), Hofmann, Müller, Boinski, Balmert.

    Daun: H. Nies, S. Nies - Eich, Keitsch (5), Wilms, Hahn (1), Scholl (3), Otto (4/1), Brümmer (8), Praeder (7), Rattay (1), Rahn.

    Schiedsrichter: Werner Hub (Biewer) - Zuschauer: 90.

    Zeitstrafen: 4:7.

    Siebenmeter: 4/4:2/1.

    Spielfilm: 0:1, 3:3, 4:7, 7:7, 8:11, 10:13; 13:14, 15:15, 17:18, 20:22, 20:26, 24:27, 26:29.

    Besonderheit: Rote Karte nach drei Zeitstrafen gegen den Dauner Benedikt Rattay.

    Nächste Aufgabe für den TV Bad Ems: am Samstag, 19.30 Uhr, bei der HSG Saarburg/Konz.

    Handball (R)
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