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    DiezArbeitssieg für Holzheim: Schlusslicht Lumdatal erweist sich als zäher Brocken

    Moral und Einsatz waren gefragt – und genau diese Tugenden zeichneten den TuS Holzheim beim 27:25 (13:11)-Sieg gegen den Tabellenletzten HSG Lumdatal einmal mehr aus. Die Ardecker gaben die passende Antwort auf die jüngst erlittene erste Niederlage des Jahres beim Verfolgerduell in Lützellinden. Den Lumdatalern wiederum war vor einer Woche ein überraschender Erfolg gegen Aufstiegskandidat TV Breckenheim gelungen. So kamen sie mit der Absicht nach Diez, auch den langjährigen Oberligisten aus Holzheim mit ihrer schnellen Offensive zu ärgern.

    Keine Geschenke hatte der Tabellenletzte Lumdatal in Diez im Gepäck. Die Holzheimer (am Ball Simon Giebenhain) mussten alles geben, um die fest eingeplanten beiden Punkte zu verbuchen.  Foto: Andreas Hergenhahn
    Keine Geschenke hatte der Tabellenletzte Lumdatal in Diez im Gepäck. Die Holzheimer (am Ball Simon Giebenhain) mussten alles geben, um die fest eingeplanten beiden Punkte zu verbuchen.
    Foto: Andreas Hergenhahn

    Und tatsächlich ließen sich die Gäste nicht abfertigen. Selbst scheinbar komfortable Führungen der Ardecker entmutigten die HSG nicht, die sich immer wieder zurück ins Spiel brachte. Dabei profitierten sie mitunter auch von der ungenügenden Chancenverwertung des gastgebenden Teams von Matthias Hieronimus. „Wir hatten so viele Chancen, unsere Führung noch weiter auszubauen, besonders in der ersten Hälfte, aber wir haben sie nicht genutzt. Wir hätten es uns damit heute so viel leichter machen können“, beklagte dieser nach dem Spiel. Trotz all dieser vergebenen Gelegenheiten dominierten die Ardecker die gesamte erste Halbzeit und gingen mit einem knappen Vorsprung von 13:11 in die Pause.

    Nach Wiederanwurf erfolgte jedoch der Rückschlag für die Einheimischen: Vier schnelle Treffer der Gäste und schon hatte sich das Blatt gewendet. Auf einmal hieß es 14:15. Trainer Hieronimus reagierte daraufhin mit einer Umstellung der Defensive, die es dem TuS ermöglichte, das Spiel wieder in den Griff zu bekommen.

    Eine weitere Aufholjagd des Schlusslichtes, die direkt auf die Disqualifikation des Holzheimers Moritz Schneider folgte, wurde jäh durch einen Platzverweis auf der Seite Lumdatals gestoppt. Die Holzheimer nutzten die Gelegenheit und erhöhten auf 25:22 acht Minuten vor Spielende. Daraufhin konnte keiner der beiden mehr entscheidend das Spiel an sich reißen: Der Endstand hieß 27:25.

    Trainer Hieronimus zum knappen Sieg seiner Mannschaft: „Ich denke, die Mehrheit des Spiels haben wir dominiert und daher verdient gewonnen, auch wenn es teilweise knapp wurde. Unsere vergebenen Chancen waren sicher unnötig und unsere Rückwärtsbewegung nicht immer ideal. So wurde es dann eben ein Arbeitssieg.“

    Die kommenden beiden Aufgaben lauten für den TuS dann TG Kastel sowie der Zweitplatzierte aus Breckenheim. „Wir haben zwei schwierige Gegner vor der Brust, dazu sind beide Spiele noch auswärts. Das Ziel sind aber dennoch vier Punkte. Wir wollen uns jetzt nicht ausruhen auf dem vierten Platz, sondern den dritten in Angriff nehmen“, richtete Hieronimus eine Kampfansage an die Konkurrenz.

    Holzheim: Linke, Fischer – Ohl, Schyga (7/5), Becker (4), Giebenhain (4), Lazzaro (2), Grünewald, Schneider (2), N. Wolfgram, Dettling (4), Schenk (1), Baum (3).

    Lumdatal: Krieg, Solbach – Kuhnhenne (3), P. Stein, L. Stein (3), Biedenkapp (2), Schmidt, Herzberger, Marondel (6), Heß (1), Schlapp (4), Kern (2), Ziegler (3), Fey (1).

    Schiedsrichter: Jürgen Haltrich, Thorsten Zecher (TuS Griesheim / SG Egelsbach).

    Zuschauer: 130.

    Siebenmeter: 6/5:4/4.

    Zeitstrafen: 3:5.

    Disqualifikation: Schneider (45.) - Ziegler (48.).

    Spielfilm: 4:1, 4:4, 9:5, 10:9, 13:11 – 14:15, 18:18, 21;19, 21:22, 25:22, 27:25.

    Nächste Aufgabe für die Holzheimer: am Samstag, 18.30 Uhr, bei der TG Kastel.

    Von unserem Mitarbeiter Luca Groß

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