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Offenbach

SG Gösenroth: Drei schwache Phasen führen in die Pleite

Die Niederlage beim TV Offenbach war erwartbar, dass sie aber mit 23:32 (12:17) auch ziemlich deftig ausfiel, enttäuschte Jochen Tatsch, den Trainer von Handball-Oberligist SG Gösenroth/Laufersweiler aber doch. „Ich bedauere die Höhe und dass das klare Ergebnis leider auch verdient war“, meinte Tatsch, der festhielt: „Ich erzähle eigentlich Woche für Woche das gleiche. Wir verlieren die Spiele wegen ein paar schwachen Phasen.“

Drei dieser Phasen erlebte der Coach in Offenbach. Zunächst den schwachen Beginn, der Offenbach eine 7:2-Führung brachte. Dann kämpfte sich die SG Gösenroth/Laufersweiler zurück, doch beim Stand von 8:9 ging auf einmal nichts mehr und die Offenbacher gingen mit einem 17:12 in die Pause. Die dritte Gösenrother Schwächephase entschied die Partie endgültig. „Wir haben den Beginn von Hälfte zwei verschlafen, und nach fünf Minuten im zweiten Abschnitt war die Angelegenheit praktisch durch. Offenbach schraubte den Vorsprung auf 23:14. Tatsächlich wiederholte sich das Problem, das die SG schon die gesamte Runde verfolgt. Dann, wenn es wirklich gilt, kann die Mannschaft ihr Potenzial nicht abrufen. „Da fehlt es an Reife und Abgezocktheit“, konstatierte Tatsch, der in Mitaufsteiger und Gastgeber TV Offenbach durchaus ein Vorbild sah. „Der TV hat es uns vorgemacht, kam über Emotionen und Aggressivität ins Spiel. Davon haben wir uns beeindrucken lassen, obwohl wir auf alles vorbereitet waren. Taktisch oder handballspezifisch hat uns dieser Gegner nicht überrascht“, sagte Tatsch, der einmal mehr „zu viele individuelle Fehler“ ausmachte.

Trotz der Pleite in der so genannten „Hölle Süd“ in der Südpfalz hob Tatsch zwei Spieler aus seiner Mannschaft heraus. „Daniel Koch hat im linken Rückraum gespielt und seine Sache sehr gut gemacht“, lobte er den Mann mit den meisten Feldtoren der SG. Fünfmal traf Koch. Collin Reuter traf genauso häufig, brauchte aber einen Siebenmeter dazu. Des Trainers Anerkennung fand auch Torwart Martin Scherschlicht. „Gerade vor der Pause hat er sehr stark gehalten“, fand Tatsch. Sascha Nicolay

Gösenroth: Olivier, M. Scherschlicht, J. Schneider – L. Schneider, E. Hermann, Nicolae (4), Koch (5), Saam, Reuter (5/1), Löwen (4), S. Hermann (4), Conrath (1).

Nächste Aufgabe für Gösenroth: am Samstag (20 Uhr) bei den Sportfreunden Budenheim.

Handball (LJD)
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