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    Vallendar/Mülheim

    Mülheim will Vallendar mit Derbysieg ärgern

    Nach den Osterfeiertagen wartet der Spielplan der Handball-Oberliga Rheinland- Pfalz/Saar gleich mit dem nächsten Festakt auf. Am Samstag (20 Uhr) empfängt der HV Vallendar in der Konrad-Adenauer-Sporthalle auf dem Mallendarer Berg den TV 05 Mülheim zum traditionsreichen Rheinlandderby.

    Im Derby wird kein Spieler freiwillig durchgelassen – das letzte Duell auf dem Mallendarer Berg zwischen dem HV Vallendar und dem TV Mülheim gewannen die Gäste (links der Mülheimer Philipp Schwenzer im Zweikampf mit Oliver Lohner) mit 28:26. Diesmal allerdings sind die Vallendarer leicht in der Favoritenrolle, denn der HVV gewann das Hinspiel 29:26 und steht in der Oberliga sechs Punkte besser da als der TV 05. Foto: Thomas Frey
    Im Derby wird kein Spieler freiwillig durchgelassen – das letzte Duell auf dem Mallendarer Berg zwischen dem HV Vallendar und dem TV Mülheim gewannen die Gäste (links der Mülheimer Philipp Schwenzer im Zweikampf mit Oliver Lohner) mit 28:26. Diesmal allerdings sind die Vallendarer leicht in der Favoritenrolle, denn der HVV gewann das Hinspiel 29:26 und steht in der Oberliga sechs Punkte besser da als der TV 05.
    Foto: Thomas Frey

    Fünf Spielzeiten in Serie war der TV 05 Mülheim in der Oberligatabelle vor dem Rivalen von der anderen Rheinseite zu finden. In diesem Jahr scheint es, als könne die Mannschaft von Trainer Wolfgang Reckenthäler diesen Lauf durchbrechen. Fünf Spieltage vor Saisonschluss hat der HVV sechs Pluspunkte mehr vorzuweisen und kann auf eine starke Spielzeit zurückblicken. „Das muss man neidlos anerkennen. Vallendar hat eine super Saison gespielt. Viele knappe Erfolge hat der Mannschaft in der Hinrunde zu viel Selbstvertrauen verholfen. Bei uns gab es dagegen mehr Aufs und Abs“, sagt Mülheims Trainer Hilmar Bjarnason.

    Die Vallendarer wollen sich aber nicht die Favoritenrolle zuschieben lassen. „Es geht darum, die Nerven in den Griff zu bekommen, und wer die bessere Tagesform erreicht. Ein echter Heimvorteil ist auch schwer auszumachen, schließlich kommt ja fast die eine Hälfte der Zuschauer von der anderen Rheinseite“, erklärt Reckenthäler. Und Bjarnason meint: „Es kommt nicht auf die Einzelspieler an. Alle Akteure kennen die Stärken und Schwächen bestens. Man muss als Team funktionieren, weniger Fehler machen, und dann entscheidet die Tagesform.“

    Das Hinspiel in Mülheim ging mit 29:26 an die Vallendarer. „Und das war auch so verdient. Zu dem Zeitpunkt war Vallendar einfach besser drauf“, erinnert sich Bjarnason. Auch taktisch dürfte es zwischen den Teams kaum Geheimnisse geben. Der TV 05 wird mit seiner bewährten 6:0-Deckung erwartet, der HVV mit seiner offensiven 3:2:1-Abwehr. „Wir haben vielleicht die etwas torgefährlicheren Spieler. Auf der Gegenseite steht natürlich ein Max Zerwas, der mit Abstand die meisten Tore erzielt“, weiß Reckenthäler, der aber von einer Manndeckung gegen den wurfgewaltigen Mülheimer zunächst absieht. „Davon bin ich kein Freund, denn das eröffnet Räume für die anderen. Und als Trainer habe ich noch nie mit einer Manndeckung ein Spiel begonnen“, sagt er. Zudem hält Reckenthäler selbst ein Rückraumass im Ärmel. Nachwuchstalent Torben Waldgenbach, schon im Hinspiel einer der Sieggaranten, wird auflaufen können. Lukas Hertz und Kalani Schmidt dagegen werden verletzungsbedingt fehlen.

    Auf Mülheimer Seite gibt es einen Ausfall zu beklagen. Kreisläufer und Abwehrspezialist Andreas Dahmen muss mit gebrochenem Finger zuschauen. „Es wird sicher rappelvoll. Man darf einfach wieder ein kampfbetontes, gutes Derby erwarten. Kleinigkeiten sind dabei immer ausschlaggebend. Wir schielen mit einem Auge noch auf Platz fünf, auch deshalb wird natürlich ein Sieg angestrebt“, macht Reckenthäler klar. Auch im Falle eines Nichterfolges sieht der Isländer Bjarnason auf Mülheimer Seite längst keine Wachablösung nach fünf Jahren. Bjarnason: „Auch wenn wir am Ende hinter Vallendar stehen, was durchaus wahrscheinlich ist, kann davon keine Rede sein. Beide Teams setzen auf einheimische Kräfte, auch in den nächsten Jahren wird dies wohl ein Duell auf Augenhöhe bleiben. Dieses Jahr hat Vallendar vielleicht die Nase vorn, wir haben aber immer noch die Chance, uns heute den Derbysieg zu sichern.“

    Von unserem Mitarbeiter

    Lutz Klattenberg

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