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Vallendar/Mülheim

Barthel übt harte Kritik: So geht das einfach nicht

In der Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar hat der HV Vallendar eine völlig unnötige Niederlage gegen den TV Offenbach kassiert. Für den HVV war es die vierte Niederlage in Serie, die Trainer Christoph Barthel mit seiner Mannschaft hart ins Gericht gehen ließ. Derweil hat der TV Mülheim sein Auswärtsspiel bei den HF Illtal hoch verloren.

HV Vallendar. TV Offenbach 24:25 (12:13)

Freigespielt – der Vallendarer Christian Offermann (am Ball) hat nur noch den Offenbacher Torwart vor sich. Solche Szenen gab es beim Heimspiel des HVV aber viel zu selten, Vallendar verlor mit 24:25 und wartet nun schon seit vier Spielen auf einen Punktgewinn. Foto: Wolfgang Heil
Freigespielt – der Vallendarer Christian Offermann (am Ball) hat nur noch den Offenbacher Torwart vor sich. Solche Szenen gab es beim Heimspiel des HVV aber viel zu selten, Vallendar verlor mit 24:25 und wartet nun schon seit vier Spielen auf einen Punktgewinn.
Foto: Wolfgang Heil

„Erst haben wir nicht die richtige Einstellung zum Spiel gezeigt und dann auch immer wieder die altbekannten Fehler gemacht. In den entscheidenden Momenten haben wir uns wenig clever angestellt. Insgesamt war es kein gutes Spiel. Mich stimmt das sehr nachdenklich. Und als Verantwortlicher will ich mir so etwas nicht länger bieten lassen“, sagte Barthel.

Seine Mannschaft kam nicht gut in die Partie und lag schon nach zwölf Minuten mit 3:7 zurück. Erst nach einer Auszeit besserte sich das Spiel der Hausherren, in der 22. Minute folgte der Ausgleich zum 9:9 durch Christian Schaub. Im Anschluss erzielten Kreisläufer Oliver Lohner und Rechtsaußen Philipp Woods die ersten HVV- Führungen zum 10:9 und 11:10. Statt aber eine knappe Führung mit in die Halbzeit zu nehmen, leistete sich der HVV erneut eine Schwächephase vor dem Kabinengang. Drei Tore hintereinander brachten die Pfälzer wieder in Führung. „Mittlerweile ist es fast gang und gäbe, dass wir mit einem Rückstand in die Halbzeit gehen. Immer wieder leisten wir uns unerklärliche Aussetzer über ein paar Minuten. Insgesamt hatten wir zwölf technische Fehler und zwölf Fehlwürfe im ersten Durchgang, das geht einfach nicht“, kritisierte Barthel.

Zu Beginn des zweiten Durchganges verschärfte sich dann auch noch die Personalsituation. Dominik Stein konnte aus Berufsgründen im zweiten Durchgang nicht mehr mitwirken. Kapitän Oliver Lohner sah in der 37. Minute die Rote Karte, nachdem sich der Kreisläufer von seinem Gegenspieler provozieren ließ und sich ein Revanchefoul leistete. Spielgestalter Merlin Busse und Jonas Strüder fehlten ohnehin schon verletzt. Dennoch schienen die HVV- Akteure zu Beginn der zweiten Hälfte die Partie besser in den Griff zu bekommen. Nach dem 17:17 (43.) markierten Moritz Gutfrucht, Fabian Schmitt und Jacob Schleier drei Tore in Folge und es schien, als könnte Vallendar nun auf die Siegerstraße abbiegen. Die Freude war aber nur von sehr kurzer Dauer. Nur zwei Minuten später glich Offenbach schon wieder zum 20:20 aus – eine spannende Schlussphase war eingeläutet. Im Gleichschritt ging es bis zum 24:24, das Routinier Stefan Baldus 115 Sekunden vor dem Ende erzielte. Nur sechs weitere Sekunden später gingen die Gäste schon wieder in Führung, und dies sollte das letzte Tor der Partie sein. Dem HVV gelang trotz Überzahl in den letzten 30 Sekunden kein Treffer mehr. „Wir hatten eigentlich alle Möglichkeiten, dieses Spiel zu gewinnen. Wir sind aber an unseren eigenen Unzulänglichkeiten gescheitert“, ärgerte sich Barthel.

Vallendar: Burgard, Boinski; Baldus (6), Lohner (1), Hert (3), Schaub (3), Stein, Gutfrucht (1), Woods (4/2), Offermann (3/1), Schleier (2), Graulich, Meder, Schmitt (1).

HF Illtal – TV Mülheim 37:24 (17:10)

Das war die höchste Saisonniederlage für den TV Mülheim. Der Start in die Partie verlief für den TV durchaus vielversprechend. Julian Vogt und Andreas Dahmen erzielten die ersten beiden Tore der Partie. Es entwickelte sich ein schneller Schlagabtausch bis zum 8:8 (15.). Danach setzte sich die Illtaler etwas ab. Den Gästen gelangen bis zum Kabinengang lediglich noch zwei Treffer. Gleich mehrere gute Möglichkeiten vereitelte der Illtaler Keeper, zudem ließ Torgarant Max Zerwas gleich zwei Siebenmeter im ersten Durchgang aus. „Es hätte zur Pause durchaus auch 15:15 stehen können. Das haben wir uns selbst zuzuschreiben. Die Möglichkeiten waren da“, erklärte Mülheims Trainer Hilmar Bjarnason.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit bäumte sich der TV noch einmal auf. Bis zum 19:23 (43.) bestand auf Mülheimer Seite noch Hoffnung, dann setzten sich die Hausherren entscheidend ab. In der Schlussviertelstunde bauten die Hausherren den Vorsprung dann konsequent aus, die Mülheimer hatten dem Gastgeber nichts mehr entgegenzusetzen. „In den letzten Minuten gingen, vielleicht auch verständlicherweise, die Köpfe nach unten. Illtal ist schon eine sehr starke Mannschaft und hat auch auf der Bank viel Qualität. Die spielen 60 Minuten konstant ohne jeden Bruch im Spiel. Die ersten 45 Minuten waren eigentlich okay, bis auf unsere Chancenverwertung“, sagte Bjarnason. lkl

Mülheim: Zelter, Winkel; Hommen (2/1), Zerwas (5/1), Vogt (4), Glaubez, Dahmen (1), Helf, Lebernegg, Schwenzer (4), Becker (4), Backes (1), Rieder, Langen (3).

Handball (ABCK)
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