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    TuS Koblenz: Simmerner Can Inal steht vor dem Startelf-Debüt

    Neben dem Nörtershausener Rechtsverteidiger Dominik Schmidt könnte am Mittwoch (19.30 Uhr) im Pokal-Achtelfinale zwischen dem FC Karbach und der TuS Koblenz ein weiterer Rhein-Hunsrücker in der Startelf der Gäste stehen: Der 18-jährige Can Inal aus Simmern hat gute Chancen, als Linksaußen im 4-2-3-1-System der TuS aufzulaufen.

    Der Simmerner Can Inal hat bei der TuS Koblenz vor zwei Wochen den Sprung von der A-Jugend zu den Profis geschafft. Foto: Didi Mühlen
    Der Simmerner Can Inal hat bei der TuS Koblenz vor zwei Wochen den Sprung von der A-Jugend zu den Profis geschafft.
    Foto: Didi Mühlen

    Schule aus, ab aufs Training: So lautet seit zwei Wochen der Tagesablauf bei Can Inal. Morgens besucht er das Wirtschaftsgymnasium in Simmern, nachmittags das Training beim Regionalligisten. "Das ist momentan alles sehr schön, eine völlig neue Erfahrung, die richtig viel Spaß macht", sagt der 18-Jährige, der Ende Oktober von Trainer Evangelos Nessos von den A-Junioren zu den Viertliga-Profis hochgezogen wurde. "Wir hatten ein internes Testspiel, da habe ich mich gut geschlagen", erzählt Inal. "Dann kam der Anruf, seitdem bin ich dabei." Beim 1:2 in Homburg wurde er in der 86. Minute eingewechselt, beim 0:1 vor drei Tagen gegen Freiburg II durfte er schon nach 42 Minuten auf das Feld. Inals Chancen, in Emmelshausen gegen Karbach sein Startelf-Debüt zu feiern, stehen gut: "Es kann sein, dass ich von Anfang an spiele."

    Ein Grund ist die Degradierung von Samir Benamar, den Nessos gegen Freiburg II noch vor der Pause wegen taktischem Fehlverhaltens gegen Inal ausgewechselt hatte. "Ich will niemand an den Pranger stellen oder zum Sündenbock machen, aber taktische Absprachen müssen eingehalten werden", sagte Trainer Nessos, der nicht nur wegen der Ausbootung Benamars, für viele der beste Spieler bei der TuS, stark in der Kritik steht. Ein Pokal-Aus gegen Karbach, und es könnte eng werden für Nessos, obwohl sich die TuS einen Trainerwechsel gar nicht leisten kann, wie Präsident Werner Hecker sagt: "Eine solche Lösung ginge über unsere bisherige Finanzplanung weit hinaus." Der noch unbekümmerte Inal glaubt jedenfalls an eine schnelle Wende: "Die Siege werden kommen, wir haben eine gute Mannschaft."

    Inal ist in Ahrweiler aufgewachsen und zog vor sechs Jahren nach Simmern. Dort spielte er zuerst für den VfR, danach ab 2010 für den JFV Rhein-Hunsrück. In seiner letzten Saison für den JFV schoss Inal 31 Tore in der B-Junioren-Rheinlandliga. Alle Top-Klubs in Rheinland-Pfalz hatten ihn auf dem Zettel, er entschied sich für die TuS. Seit Sommer 2013 spielt er für die Koblenzer A-Jugend, jetzt bei der Ersten. Ziele hat der junge Offensivmann große: "Ich werde alles daran setzen, um Profi zu werden. Den Ehrgeiz habe ich dafür."

    Dass es Inal schaffen kann, glaubt auch Sebastian Platten, der derzeit beim Gegner Karbach für Furore sorgt. "Wir haben zusammen beim JFV und in der Rheinlandauswahl gespielt. Can hat es verdient, jetzt schon in der Regionalliga zu spielen", kennt der 18-jährige Defensivmann Platten die Stärken von Inal genau. Ob es heute zum direkten Duell kommt? "Ich hoffe", lacht Can Inal: "Dann spielen wir endlich mal gegeneinander. Ich denke, es wird ein enges Spiel. Aber wir sind der Favorit, denn wir spielen zwei Klassen höher. " Michael Bongard

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