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Ein spezielles Spiel für Michael Dusek

In unterschiedlichen Runden bewegen sich die Teilnehmer am Fußball-Verbandspokal derzeit. Während die Merxheimer am Mittwoch eine Partie der dritten Runde bestreiten, sind die SG Hüffelsheim/Niederhausen, die SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach und Hassia Bingen in der vierten Runde gefordert.

Trainer Michael Dusek bereitet der Auftritt seines FCV Merxheim am Mittwoch um 19.15 Uhr beim TuS Mörschied Kopfzerbrechen. "Das ist ein sehr spezielles Spiel für mich", sagt Dusek und erklärt: "Ich wohne in Mörschied, und nun spiele ich in Mörschied gegen Akteure, die ich sehr gut kenne." Viele Jahre engagierte er sich in seinem Heimatdorf, nun ist er in einem Pflichtspiel Kontrahent. Doch in den 90 Minuten werden die Freundschaften ruhen. Dusek hofft auf eine Initialzündung für die Landesliga-Runde, in der die Merxheimer nach drei Partien noch auf das erste Tor und den ersten Punktgewinn warten. "Ein gutes Spiel wäre wichtig für unser Selbstvertrauen", sagt er und ergänzt: "Wir sind das klassenhöhere Team. Wir entscheiden mit unserer Leistung, ob wir weiterkommen oder nicht." Der Sieger bestreitet seine Viertrunden-Partie am 27. August gegen Karadeniz Bad Kreuznach.

In der vierten Runde stehen sich am Mittwoch um 19 Uhr in Desloch die SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach und der VfR Baumholder gegenüber. Die SG startete mit einem 5:0-Sieg in die Saison. Anschließend folgte eine fast dreiwöchige Pause. "Mal sehen, wie sich die auf unsere Form ausgewirkt hat", sagt Christoph Lawnik. Vor dem starken Aufsteiger (zwei Siege, ein Remis) ist der SG-Trainer gewarnt. "Im Pokal kann aber jeder jeden schlagen. Wir wollen unbedingt im Wettbewerb bleiben", erklärt Lawnik. Personell kann er aus dem Vollen schöpfen. Kurios: Auf die für Mitte August ungewöhnlich lange Pause folgen nun vier Spiele in zehn Tagen. "Und das ausschließlich gegen starke Gegner", weiß Lawnik.

Der dritte Vergleich zwischen Teams aus dem Kreis Bad Kreuznach und dem Kreis Birkenfeld steigt in Hoppstädten. Zu Gast ist am Mittwoch um 18.15 Uhr die SG Hüffelsheim/Niederhausen. Gäste-Trainer Rainer Jera ärgerte sich, dass die Hoppstädtener auf der frühen Anstoßzeit beharrten, obwohl sie über Flutlicht verfügen. "In meiner ersten Wut wollte ich die Partie herschenken. Aber meine Spieler haben mich ganz schnell umgestimmt. Sie sind heiß auf den Pokal", erklärt der Coach, der sich einen Sieg zum Ziel setzt: "Es ist doch klar, dass ich nicht von Mainz nach Hoppstädten fahre, um einen Kaffee zu trinken." Ein Fragezeichen steht hinter der Formation. Einige Spieler müssen noch mit ihren Arbeitgebern reden, ob sie früher Schluss machen dürfen. Selbst ein Comeback von Ex-Trainer Christopher Bernabè ist denkbar.

Bernabès Ex-Klub Hassia Bingen eröffnet die vierte Runde am heutigen Dienstag um 19.30 Uhr beim TSV Gau-Odernheim. Das Verletzungspech hat beim Team von Nelson Rodrigues mal wieder zugeschlagen. "Wir haben gerade mal elf Spieler, werden Akteure aus der zweiten Mannschaft hochziehen", erklärt der Coach, der aber nicht jammern möchte: "Wir schauen positiv nach vorne, möchten ein gutes Bild abgeben und eine Runde weiterkommen." Vor dem TSV, der in der Vorsaison Platz zwei in der Bezirksliga Rheinhessen nur knapp verpasst hatte, warnt Rodrigues: "Eine gute Mannschaft." Die Gau-Odernheimer sind nach drei Ligaspielen noch ungeschlagen, siegten zuletzt 6:0 in Stadecken. Olaf Paare

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