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Koblenz

Sehnsucht nach dem ersten Heimsieg

Auf ein Neues: Im vierten Heimspiel der Saison unternimmt TuS Koblenz am Samstag gegen den SV Babelsberg den nächsten Anlauf, um den ersten „Dreier“ auf dem Oberwerth einzufahren.

Man kann die Dinge immer so und so sehen. Weil es bei TuS Koblenz derzeit viele Aspekte gibt, die Trainer und Fans positiv stimmen, ist Petrik Sander denn auch weit davon entfernt, die überschaubare Bilanz auf dem heimischen Oberwerth zu dramatisieren. In drei Drittliga-Spielen sind dort bislang erst drei von neun möglichen Punkten zusammengekommen, der erste Sieg lässt noch auf sich warten. In der Partie gegen Aufsteiger SV Babelsberg 03 (Samstag, 14 Uhr) soll sich das tunlichst ändern – nicht zuletzt, um die ersten Anzeichen eines Heimkomplexes beiseite zu wischen.

„Wir sind bislang zu Hause ungeschlagen, das ist ja schon was“, dreht Sander kurzerhand den Spieß um, gibt aber im gleichen Atemzug zu verstehen, dass auch er nach drei Unentschieden mehr will. Das Dumme daran: „Es gibt halt auch immer einen Gegner, der was dagegen hat“, so der Coach.

Fasst man die bisherigen TuS-Auftritte zusammen, war weniger die Spielweise zu bemängeln, einzig die Ausbeute von einem mickrigen Heimtreffer ist massiv verbesserungswürdig. „Bislang waren die Gäste ja einzig auf Torverhinderung bedacht“, erklärt Sander und weiß, dass es viel Geduld braucht, um eine massive Deckung auszuhebeln. „Wir werden auch gegen Babelsberg keine 20 Torchancen bekommen“, richtet sich der Fußball-Lehrer auf ein ähnliches Szenario wie zuletzt gegen Bremen II ein, „aber wenn sich dann eine Möglichkeit ergibt, muss man sie auch beim Schopf packen.“ Handlungsschnelligkeit ist gefragt, darüberhinaus soll der Gegner mit einem beherzten Auftreten zu Fehlern gezwungen werden.

Angesichts von sieben Punkten in der Fremde und Tabellenplatz acht gibt es indes keinen Grund, unnötigen Druck aufzubauen. Das scheint derzeit auch gar nicht nötig zu sein, schließlich liegt die TuS voll im Plan.

Zudem hat der Trainer in seinem Kader ein gesundes „Streben nach mehr“ ausgemacht, „es entwickelt sich zunehmend ein Bewusstsein, dass wir gegen alle Mannschaften in der Liga gewinnen wollen“. Und nicht zu vergessen: Mit bislang nur einer Niederlage in acht Pflichtspielen wächst laut Übungsleiter Sander im Kreis der Spieler obendrein die Überzeugung, „dass es schwer ist, gegen uns zu gewinnen“.

Klar ist aber auch: Letztlich helfen nur Siege, um die positiven Eindrücke mit Fakten zu untermauern. „Wir müssen alles in die Waagschale werfen“, fordert Sander, „ein Sieg kann uns einen positiven Schub geben.“ Vor allem hätten erst einmal die Fragen ein Ende, warum die Koblenzer ausgerechnet zu Hause noch fremdeln.

Sven Sabock

TuS Koblenz
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