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    Koblenz

    Schlitzohr lädt zum Singen ein

    TuS Koblenz hat sich das Gefühl der Siegesfreude zurückerarbeitet. Das 1:0 gegen Carl Zeiss Jena war vor allem das Ergebnis eisernen Willens. Siege sind ein prima Ventil – für angestauten Frust, für eine nur mühsam aus den Köpfen verbannte Anspannung, für ein lange vermisstes Erfolgserlebnis. Und Singen ist ein prima Mittel, um Dampf abzulassen, wenn aus Frust endlich mal wieder Freude erwachsen ist...

     

    Koblenz – TuS Koblenz hat sich das Gefühl der Siegesfreude zurückerarbeitet. Das 1:0 gegen Carl Zeiss Jena war vor allem das Ergebnis eisernen Willens.

    Siege sind ein prima Ventil – für angestauten Frust, für eine nur mühsam aus den Köpfen verbannte Anspannung, für ein lange vermisstes Erfolgserlebnis. Und Singen ist ein prima Mittel, um Dampf abzulassen, wenn aus Frust endlich mal wieder Freude erwachsen ist. So gaben die Spieler des Drittligisten TuS Koblenz nach einer Demonstration physischer und psychischer Stärke auf dem Rasen nach dem mühsam erarbeiteten 1:0 gegen Carl Zeiss Jena in der Kabine noch einige Kostproben ihres gesanglichen Könnens. „Die T-u-S ist wieder da!“ hallte es in beachtlicher Lautstärke durch die Gänge. Erleichterung machte sich breit angesichts des herbeigesehnten Erfolgs nach drei Pleiten in Serie.

    Zwar war die TuS spielerisch gegen biedere Thüringer sicher noch nicht wieder da, wo Trainer Petrik Sander seine Mannschaft gern hätte, „aber die Jungs haben sich voll reingehangen und alles gegeben heute. Sie sind völlig platt, doch zum Singen reicht es zum Glück noch. Das haben sie sich auch redlich verdient“, freute sich Sander vor allem über die Charakterstärke seiner Mannschaft.

    Eine Stärke, die um so höher anzurechnen ist, brauchte eine doch einigermaßen verunsicherte Koblenzer Elf eine halbe Stunde, um gegen den defensiv eingestellten Gegner zu ihrem Spiel zu finden. Die erste gute Chance durch den agilen Christian Pospischil war dann aber so etwas wie eine Initialzündung für die TuS. Wenige Minuten später schlug die Stunde von „Schlitzohr“ Massimo Cannizzaro. Der Stürmer nutzte einen bösen Patzer von Jenas Innenverteidiger Sören Eismann und erzielte in bester Torjägermanier das Tor des Abends.

    „Natürlich habe ich auf einen solchen Aussetzer spekuliert. Der Rasen war seifig, da passiert so etwas schnell“, beschrieb Cannizzaro die Szene, als Eismann nach einer seltsam sich hereindrehenden Flanke von Thomas Gentner über den Ball schlug und er plötzlich frei vor Carsten Nulle stand. Anschließend bestätigte Cannizzaro die alte Stürmer-Weisheit, wonach langes Nachdenken nur zum Misserfolg führt. „Da habe ich nicht lange überlegt, sondern den Ball einfach in die Maschen gedroschen.“ Sprach's – und eilte sogleich aus der Kabine nach draußen, um seine Frau in den Arm zu nehmen und seinen kleinen Sohn zu herzen. Die dürften sich auch gefreut haben. Sie mussten nicht erneut Trost spenden, sie durften sich endlich mal wieder mitfreuen.

    Damit auch die Freude der TuS-Akteure eine andauernde ist, soll bereits im nächsten Spiel in Heidenheim nachgelegt werden. „Da wollen wir mindestens einen Punkt holen“, so Cannizzaro. Nun, damit lässt sich auswärts auch prima feiern.

    Klaus Reimann

    TuS Koblenz
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