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    Fußball: Koblenzer müssen zumKampf der Kellerkinder

    Als Kampf der Kellerkinder wird im Fußballjargon umgangssprachlich ein Spiel bezeichnet, wenn zwei in der Tabelle ganz unten angesiedelte Mannschaften aufeinandertreffen. Da sich die Saison der Fußball-Regionalliga Südwest kurz vor dem achten Spieltag noch in einer sehr frühen Phase befindet, wird der bedrohliche Begriff Abstiegskampf für die Begegnung des SC Pfullendorf gegen die TuS Koblenz am Sonntag um 14 Uhr (noch) nicht gebraucht. Im Duell zweier punktgleicher Teams auf den Plätzen 15 und 16 ist es aber sicherlich eine wichtige Partie mit richtungsweisendem Charakter, das räumt auch der Koblenzer Teamchef Evangelos Nessos ohne Umschweife ein.

    Wieder nichts: Hier zieht der Koblenzer Angreifer Jerome Assauer im Duell mit FCK-Schlussmann Marius Müller den Kürzeren. Bisher gelang dem Top-Torjäger der vergangenen Saison nur ein Elfmetertreffer, vielleicht platzt ja jetzt der berühmte Knoten beim Auswärtsspiel in Pfullendorf. Foto: Frey
    Wieder nichts: Hier zieht der Koblenzer Angreifer Jerome Assauer im Duell mit FCK-Schlussmann Marius Müller den Kürzeren. Bisher gelang dem Top-Torjäger der vergangenen Saison nur ein Elfmetertreffer, vielleicht platzt ja jetzt der berühmte Knoten beim Auswärtsspiel in Pfullendorf.
    Foto: Frey

    "Spätestens jetzt ist die Niederlage gegen Kaiserslautern abgehakt", ging der Coach der Schängel bei der Pressekonferenz noch einmal kurz auf das leidige 1:2 gegen die Pfälzer ein. Präsidiumsmitglied Thomas Theisen ergänzte: "Du spürst die Ohnmacht, wenn du so kurz vor dem Dreier stehst und dann doch leer ausgehst." Nessos legte den Finger direkt in die Wunde: "Unser Manko war, dass wir aus vielen Chancen einfach keine Tore gemacht haben." Doch das war am Dienstag, nun liegt der Fokus voll und ganz auf den folgenden 90 Minuten in Pfullendorf - eine Mannschaft, die laut Nessos "ebenfalls unter Druck steht".

    In der vorigen Saison war das Toreschießen im Gegensatz zum bisherigen Verlauf nicht das Grundübel der Koblenzer, Top-Torjäger Jerome Assauer traf allein 20 Mal. Die aktuelle Misere an den nur unregelmäßigen Einsätzen Assauers festzumachen, wäre wohl eine plausible, aber auch zu einfache Ausrede. Zweimal hat der Mann mit der Nummer neun gar nicht gespielt, dreimal wurde er ein- oder ausgewechselt und hat bisher nur ein Tor per Foulelfmeter beim 1:1 gegen den SC Freiburg II erzielt. "Jerome hat seinen Rhythmus noch nicht gefunden. Wenn er den aber hat, werden wir zu alter Stärke zurückfinden", ist Nessos überzeugt. So ganz nebenbei spart er sich die vielleicht angebrachte Kritik an der übrigen Offensivabteilung, das wäre in der prekären Lage aber wohl kontraproduktiv. Er lenkt den Blick vielmehr auf die Defensive: "André Marx ist wieder im Lauftraining, er ist für den Sonntag eine Option." Wenn Nessos tatsächlich auf den Ex-Mayener zurückgreifen sollte, dann wird Ersatzmann Stefan Haben wohl wieder ins zweite Glied rücken.

    Ein konkretes Bild hat sich der Teamchef der Schängel schon von den beiden kommenden Auswärtsgegnern gemacht, wenn auch nur auf Video: "Ja, ich habe mir die 0:1-Niederlage von Pfullendorf in Zweibrücken in voller Länge angesehen. Und das werde ich noch ein- oder zweimal machen." Vor dem SCP hat er allergrößten Respekt: "Man hört immer, dass es da leicht wäre, die Punkte zu holen. Das sehe ich aber ganz anders, es wird richtig schwer." Um eine optimale Vorbereitung zu gewährleisten, wird sich der TuS-Tross schon am Samstag mit dem Bus gen Pfullendorf auf den Weg machen und vor Ort übernachten. Finanziert wird diese Geschichte vom Dachverband der Koblenzer Fanclubs (DKF), der den Erlös der Saisoneröffnungsfeier dafür investiert. Marcel Günther, der erste Vorsitzende des DKF, sagt: "Das haben wir in der vergangenen Saison schon so gemacht und dann dort 2:1 gewonnen. Wir hoffen auf ein ähnliches Ergebnis." Am Morgen des Sonntags werden die treuesten Fans mit einem zweiten Bus folgen - getragen von der Hoffnung, dass es für die Koblenzer Kellerkinder in der Tabelle wieder aufwärtsgeht.

    Von unserem Mitarbeiter

    Bodo Heinemann

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