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Linz

VfB lässt gegen das Schlusslicht die Punkte liegen

Dem VfB Linz ist es in der Fußball-Rheinlandliga nicht gelungen, den Abstand zu den Abstiegsrängen zu vergrößern. Gegen das Tabellenschlusslicht, die SG Badem/Kyllburg/Gindorf, kassierte die Elf vom Kaiserberg eine 1:2 (1:1)-Niederlage.

Vergeblich müht sich hie der Linzer Andreas Schuht im roten Trikot, gegen Badems Manuel Berns an den Ball zu kommen. Der VfB kassierte gegen das Schlusslicht eine unerwartete Niederlage. Foto: Creativ/Heinz-Werner Lamberz
Vergeblich müht sich hie der Linzer Andreas Schuht im roten Trikot, gegen Badems Manuel Berns an den Ball zu kommen. Der VfB kassierte gegen das Schlusslicht eine unerwartete Niederlage.
Foto: Creativ/Heinz-Werner Lamberz

Die Partie begann recht ausgeglichen und ohne hohes Tempo, mussten sich beide Mannschaften doch erst einmal auf dem dank Dauernieselregen nassen und rutschigen Geläuf zurechtfinden. Bei einem der ersten Ausflüge des VfB in den gegnerischen Strafraum, pfiff Schiri Hamid Rostamzada nach einem Foul von SG-Akteur Arne Becker am Linzer Nicolas Kyrion und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Michael Fiebiger trat an, doch sein Schuss war zu ungenau und Badems Torwart Jonas Knauf parierte den Strafstoß (12.).

Dafür klingelte es wenig später auf der anderen Seite. Mike Schwandt brachte das Leder mit einem langen Freistoß in den Linzer Strafraum, genau auf Daniel Robertz, der den Ball aus kurzer Distanz im Netz zur Gästeführung versenkte (18.). Der Gegentreffer brachte die Gastgeber aus dem Konzept, passte der Treffer für den Favoriten doch so gar nicht in den Matchplan. Doch trotz vieler Ballverluste durch ungenaue Zuspiele hatte Fiebiger in der 25. Minute den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte jedoch knapp. Besser machte es sein Mannschaftskollege Fabian Lacher, der in der 36. Minute per Kopf den 1:1-Ausgleich markierte.

Nach dem Seitenwechsel plätscherte die Partie, gemeinsam mit dem Regen, vor sich hin. Mittelmäßig engagierte Linzer brachten sich durch viele Fehlpässe und schlechtes Stellungsspiel immer wieder selbst ins Hintertreffen, während die Gäste mehr und mehr zu ihrem Spiel fanden, ohne sich jedoch nennenswerte Chancen zu erspielen.

Gerade als die Gastgeber wieder vermehrt Richtung SG-Tor spielten und zusehends die Regie übernahmen, pfiff Schiri Rostamzada nach einer Aktion im Linzer Strafraum erneut Elfmeter: VfB-Keeper Sebastian Seitz wollte mit einem Pressschlag klären und schoss das Leder an die Hand eines eigenen Abwehrspielers. Badems Mike Schwandt trat an und verwandelte sicher zur erneuten Gästeführung (75.). Das war gleichzeitig auch der Endstand.

VfB-Coach Paul Becker war enttäuscht und sauer: „Badem hat das Spiel nicht gewonnen, sondern wir haben es verloren. Selbst schuld. Wir vergeben Torchancen und der Gegner macht aus keiner Chance zwei Tore. So wird es gegen jeden Gegner schwer“.

Sichtliche Freude herrschte hingegen bei der SG Badem und ihrem Trainer Thomas Schon: „Es war eine kämpferisch überragende Leistung, am Ende eine Abwehrschlacht mit dem glücklicheren Ende für uns, aber das Glück hat uns in letzter Zeit ja auch oft gefehlt. Das waren drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg und für Stimmung und Moral.“

Von unserer Mitarbeiterin Sylvia Schneider

VfB Linz - SG Badem/Kyllburg/Gindorf 1:2 (1:1)

VfB Linz: Sebastian Seitz – Ömer (63. Kizilkan), Lacher, Burghard (78. Lemke), Eric Becker – Schuht, Tolaj, Aslan, Kyrion – Fiebiger (63. Yannik Becker), Friese.

SG Badem: Knauf – Becker, Epper, Keil, Berns – Machon (85. Rees), Stoffels, Schwandt, Nierobis – Robertz, Berscheid (57. Leuschen).

Schiedsrichter: Hamid Rostamzada (Mayen).

Zuschauer: 60.

Tore: : 0:1 Daniel Robertz (18.), 1:1 Fabian Lacher (36.), 1:2 Mike Schwandt (75., Handelfmeter).

Besonderes Vorkommnis: Badems Torhüter Jonas Knauf hält Foulelfmeter von Michael Fiebiger (12.).

Gelb-Rote Karte gegen SG-Akteur Mike Schwandt wegen wiederholten Foulspiels (90.+2).

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