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Oberwinter

TuS Oberwinter erwartet ein hartes Aufsteigerduell

Sie haben eines gemeinsam: Der TuS Oberwinter und der VfB Linz gingen zu Saisonbeginn als souveräne Aufsteiger an den Start der Fußball-Rheinlandliga. Das war’s aber auch schon mit den sportlichen Parallelen, wenn die beiden Neulinge am Sonntag (14.30 Uhr) im Walter-Assenmacher-Stadion im rheinischen Derby aufeinandertreffen.

Fabian Gilles (vorn) könnte dem TuS Oberwinter am Sonntag im Heimspiel gegen den VfB Linz wieder zur Verfügung stehen. Fabian Münch und Sebastian Sonntag haben ebenfalls Hoffnung auf einen Einsatz.  Foto: Vollrath
Fabian Gilles (vorn) könnte dem TuS Oberwinter am Sonntag im Heimspiel gegen den VfB Linz wieder zur Verfügung stehen. Fabian Münch und Sebastian Sonntag haben ebenfalls Hoffnung auf einen Einsatz.
Foto: Vollrath

Denn die Zwischenbilanz des TuS Oberwinter kann sich im Gegensatz zu der Linzer Ausbeute durchaus sehen lassen. Die Mannschaft um Trainer Tomas Lopez ist nach den Erfolgen gegen Ellscheid, Mayen und Badem sowie dem jüngsten Remis in Morbach mit zehn Punkten auf der Habenseite und Rang neun voll im Soll. Dem gegenüber stehen die Niederlagen gegen die Schwergewichte Eisbachtal (1:3) und Mülheim-Kärlich (1:3) sowie die bittere Heimpleite zuletzt gegen Betzdorf (1:2).

Lopez legt die Messlatte hoch

Lopez legt die Messlatte für Sonntag hoch: „Wir freuen uns auf die neue Herausforderung. Drei Punkte sind nicht unbedingt eine Pflichtaufgabe, aber grundsätzlich spielen wir zu Hause immer auf Sieg.“ Lopez will sich auf taktische Experimente dann auch erst gar nicht einlassen: „Ich sehe bislang keine Veranlassung, etwas in unserer offensiven Grundausrichtung verändern zu wollen. Vom Zweikampfverhalten, der Disziplin und der Ordnung in allen Mannschaftsteilen her haben wir zuletzt beim 1:1 in Mehring auch sehr gut gearbeitet.“ Vorsorglich tritt er sogleich auf die Euphoriebremse. „Das wird ganz sicher ein schweres Spiel für uns. Die Linzer stellen eine enorm spielstarke Elf, die es versteht, druckvoll zu agieren.“

Lopez, der sich die Linzer erst jüngst bei deren 1:2 in Mehring angesehen hat, rechnet damit, dass die Mannschaft um Trainer Paul Becker gut gerüstet ins Bandorfer Tal anreisen wird. „Beim Blick auf das Linzer Spielverständnis wird schnell klar, dass die Gäste mit Eray Kizilkan und Yannik Becker über zwei technisch versierte Sechser verfügen, die nicht nur schwer vom Ball zu trennen sind, sondern auch mit viel Übersicht das Spiel der Linzer lenken. Wir dürfen uns allemal nicht davon blenden lassen, dass diese Elf vier Spiele in Folge nicht gewonnen hat, dass Linz zurzeit nur auf dem 15. Tabellenplatz rangiert.“

Seine Erkenntnis stützt sich dabei auf Auftritt der Linzer am dritten Spieltag in Trier-Tarforst: „Da hat Linz als Außenseiter gegen eine Mannschaft gewonnen, die das Potenzial hat, am Ende ganz oben mitzumischen.“ Unterdessen macht Lopez aus der angepeilten Marschroute, alsbald das eigene Punktekonto auf 13 Zähler aufzustocken, kein Geheimnis. Für ihn steht fest: „Wir werden auf jeden Fall die offensive Variante wählen.“

Verletzte kehren zurück

Ein Mittel hat Lopez auch schon ausgemacht. „Nicht nur bei den Standards, sondern auch aus dem Spiel heraus haben wir eine Reihe gefährlicher Strafraumspieler, die allesamt in der gegnerischen Gefahrenzone hellwach sind.“ Aber dem TuS Oberwinter fehlen für die Anfangsformation immer noch Schlüsselspieler. Bei Fabian Gilles, Fabian Münch und Sebastian Sonntag bestehen zumindest die Hoffnungen, „dass sie wieder dem Kader angehören“, blickt Lopez schon entspannterer nach vorn. Hingegen werden sich dem TuS die Langzeitverletzten Yannik Schweigert und Jordan Schmitt nicht als Option für die Defensive anbieten können. Horst Bach

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