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Koblenz

Für Mülheim steht jetzt Jugend im Mittelpunkt

TuS Koblenz II auf dem vierten, SG Mülheim-Kärlich auf dem fünften und TuS Rot-Weiß Koblenz auf dem sechsten Platz: Die Klubs aus dem Fußballkreis Koblenz liegen in der Rheinlandliga vor dem 29. Spieltag dicht beieinander in Lauerstellung. Zwar scheint der Zug nach ganz oben abgefahren zu sein, andererseits schwächelten zuletzt sowohl Spitzenreiter Spvgg Wirges als auch der Tabellenzweite FC Karbach. Mit einer Siegesserie kann also noch alles möglich sein.

Im Halbfinale um den Rheinlandpokal musste sich Rheinlandligist SG Mülheim-Kärlich dem Regionalligisten SV Eintracht Trier am Ende doch klar mit 0:5 geschlagen geben – in dieser Szene versucht Mülheims Carsten Wans (rechts) dem Trierer Spielmacher Alon Abelski beizukommen, hinten beobachtet SG-Akteur Marko Sasic den Zweikampf. Am Sonntag soll es für die SG bei der Trierer Reserve wieder besser laufen. Foto: Thomas Frey
Im Halbfinale um den Rheinlandpokal musste sich Rheinlandligist SG Mülheim-Kärlich dem Regionalligisten SV Eintracht Trier am Ende doch klar mit 0:5 geschlagen geben – in dieser Szene versucht Mülheims Carsten Wans (rechts) dem Trierer Spielmacher Alon Abelski beizukommen, hinten beobachtet SG-Akteur Marko Sasic den Zweikampf. Am Sonntag soll es für die SG bei der Trierer Reserve wieder besser laufen.
Foto: Thomas Frey

TuS Koblenz II -

TSV Emmelshausen Sa., 17 Uhr

Nach starken Leistungen in den Spielen nach der Winterpause gab es für die TuS-Reserve zuletzt dreimal null Punkte in Folge. "Bei den drei Niederlagen waren wir sicher nicht die schlechtere Mannschaft. Wir hatten in jeder Partie die Möglichkeit, das Spiel für uns zu entscheiden. Mangelnde Effizienz war ausschlaggebend, das müssen wir schleunigst abstellen", sagt Laux vor der Partie gegen den TSV. Die Hunsrücker benötigen noch Punkte im Kampf um den Klassenverbleib, der Koblenzer Trainer Dirk Laux warnt daher vor dem Gegner: "Emmelshausen ist eine Mannschaft, die nicht viel zulässt. Deshalb ist es gerade am Samstag wichtig, dass wir die sich bietenden Gelegenheiten konsequent nutzen, dann klappt es auch wieder mit einem Dreier." Den Koblenzern steht Aleksandar Naric nach seiner Sperre wieder zur Verfügung. Ob er jedoch bei der Reserve aufläuft, ist eher nicht zu erwarten, weil die erste Mannschaft der Koblenzer eklatante Personalnot hat und Naric laut Teamchef Evangelos Nessos eine Option fürs Spiel gegen Mannheim ist. In der Abwehr sieht Laux seine Mannschaft stabil, da würde es nicht allzu sehr ins Gewicht fallen, sollte Naric nicht zur Verfügung stehen. Wichtiger ist Laux, dass seine Stürmer wieder mal treffen: "Ich hoffe, dass der Knoten gegen Emmelshausen platzt."

SG Badem -

TuS Rot-Weiß Koblenz Sa., 17 Uhr

Nach schwachem Jahresauftakt haben sich die Rot-Weißen zu Hause wieder stabilisiert und dreimal in Folge gewonnen. "Die Auftritte vor eigenem Publikum sind mittlerweile recht ordentlich, jetzt wollen wir aber auch in der Fremde etwas Zählbares holen", verlangt Rot-Weiß-Trainer Thomas Esch. Schließlich ist seine Auswärtsbilanz äußerst mager: ein Unentschieden und vier Niederlagen aus fünf Spielen. Ob die Vorstädter diese schlechte Bilanz ausgerechnet bei der starken Mannschaft von Trainer Dieter Krütten beenden können, ist allerdings eher unwahrscheinlich. Derweil plant Rot-Weiß zusammen mit Trainer Esch schon für die Zukunft. "Anton Grasmik hat mit sofortiger Wirkung bei uns aufgehört. Wir haben ihm mitgeteilt, dass wir nicht weiter mit ihm planen, da hat er um sofortige Auflösung seines Vertrages gebeten. Dem sind wir nachgekommen, deshalb spielt er nicht mehr für uns. Zudem trennen wir uns von Cihan Akkaya und Serkan Öztürk", erklärt Esch ohne Umschweife.

SV Eintracht Trier II -

SG Mülheim-Kärlich So., 16 Uhr

Die 0:5-Schlappe im Halbfinale des Rheinlandpokals gegen Eintracht Trier hat die SG 2000 schnell abgehakt. "Wir waren krasser Außenseiter und haben eine halbe Stunde gut mitgehalten. Wenn uns in dieser Phase die mögliche Führung gelingt, hätten wir vielleicht eine Chance gehabt", sieht Mülheims Trainer Patrick Wagner-Galda das Ausscheiden recht gelassen. "Es war ein tolles Erlebnis für meine junge Mannschaft, in der fünften Runde zu stehen, das rundet eine hervorragende Saison ab", meint Wagner-Galda, der sich nun mit seiner Mannschaft auf das Spiel am Sonntag konzentriert. "Wir wollen bei der Trierer Reserve nichts verschenken, aber wir fahren nicht in Bestbesetzung an die Mosel", sagt er. Zum einen ist Daniel Aretz verletzt, zum anderen fehlt Marko Sasic aus privaten Gründen. Überdies verzichtet Wagner-Galda auf Armin Jusufi und Jan Henrich, die beide noch in der Jugend spielen können und am Samstag beim ältesten Mülheim-Kärlicher Nachwuchs mithelfen sollen, das Ziel Regionalliga zu realisieren. Die A-Junioren haben ein schweres Heimspiel gegen Verfolger Betzdorf. Wagner-Galda: "Wir verstehen uns bei der SG 2000 als eine Einheit, und nachdem die Erste und auch die Zweite ihre Ziele erreicht haben, wollen wir nun sehen, dass die A-Jugend mit ihrem Trainer Markus Breitbach den Sprung in die Regionalliga schafft. Er hat mit seinen Spielern in der Vergangenheit der Zweiten öfters ausgeholfen, jetzt machen wir es umgekehrt." wzi

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