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    Eisbachtaler müssen sich mit Punkt begnügen

    Die SG 06 Betzdorf bleibt ein unangenehmer Gegner für die Eisbachtaler Sportfreunde. Der Tabellenführer musste sich am elften Spieltag der Fußball-Rheinlandliga im Westerwald-Derby an der Sieg mit einem 0:0 begnügen und ließ damit nach dem 1:1 bei der SG Ellscheid erst zum zweiten Mal in der laufenden Spielzeit zwei Punkte liegen.

    Entsprechend zufrieden zeigte sich Betzdorfs Trainer Marco Weller nach dem Abpfiff: „Das war ein richtig gutes Spiel, auch in taktischer Hinsicht. Wir haben gegen die beste Offensive der Liga nur sehr wenig zugelassen und uns selbst einige Chancen erarbeitet, bei denen wir uns leider nicht für den hohen Aufwand belohnt haben. Ein Kompliment an meine Mannschaft, sie kann nun in den nächsten Wochen durchaus mit etwas breiterer Brust an ihre Aufgaben herangehen.“

    Die Betzdorfer präsentierten sich den rund 180 Zuschauern von Beginn an kämpferisch stark. Sie gingen ein hohes Tempo und entschieden viele Zweikämpfe für sich. Die Eisbachtaler versuchten auf dem holprigen Rasen, mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen. Eine klare Torchance konnten sie sich in den ersten 45 Minuten jedoch nicht erarbeiten. Es gab lediglich einen Fallrückzieher von Marvin Kögler (8.) zu verzeichnen, der aber weit sein Ziel verfehlte, und nach der einzigen Betzdorfer Unaufmerksamkeit bei einem Ballverlust von Ali Yilmaz den misslungenen Versuch von Robin Stahlhofen, Betzdorfs Marvin Scherreiks aus 40 Metern zu überwinden. Der Torwart stand zwar ein Stück vor seinem Gehäuse, hatte aber keine Mühe, den zu flach getretenen Ball abzufangen.

    Allmählich fanden auch die Gastgeber zu Annäherungen an das Eisbachtaler Tor. Mirkan Kasikcis Schuss aus 25 Metern (32.) wurde eine sichere Beute von Schlussmann Daniel Erbse. Fünf Minuten später wurde es weitaus brenzliger: Nach Butrint Jasharis Eckball stand Yilmaz am zweiten Pfosten frei, köpfte den Ball bei der bis dahin besten Gelegenheit der Begegnung aber aus drei Metern über das Tor.

    In der zweiten Hälfte änderte sich wenig am Spielverlauf. Das Geschehen spielte sich meist zwischen den Strafräumen ab, klare Torchancen blieben Mangelware. Die Betzdorfer schafften es, das hohe Tempo zu halten und machten es dem bislang souveränen Tabellenführer sehr schwer. Der kam weiterhin nur zu Halbchancen für Robin Stahlhofen (51.), dessen Schuss abgeblockt wurde, für Tobias Schuth (65.), der es nach Robin Noppes Flanke von rechts mit der Hacke versuchte und auch zwei Minuten später nach Masaya Omotezakos Vorarbeit an Marvin Scherreiks scheiterte.

    Dessen Gegenüber Daniel Erbse war bei den Versuchen von Hussein Jaber (62.) und Kenny Scherreiks aus zwölf Metern (66.) in der lebhaftesten Phase Mitte der zweiten Hälfte ebenfalls nicht zu überwinden.

    So blieb es letztlich bei einem torlosen Unentschieden der besseren Art, mit dem sich Eisbachtals Trainer Marco Reifenscheidt durchaus anfreunden konnte: „Ich habe ja schon im Vorfeld der Begegnung gesagt, dass Betzdorf eine robuste Mannschaft mit einigen guten Einzelspielern hat. Wir können nach dem heutigen Spielverlauf nicht von einem Punkteverlust sprechen. Es war ein Mentalitätsspiel. Wir haben das insgesamt ganz gut bewältigt, aber um zum Erfolg zu kommen, waren die Beine zu schwer und die Wege zu lang. Für die Zuschauer war es sicherlich ein schönes Kampfspiel. Schade ist nur, dass es nicht auf einem besseren Rasenplatz ausgetragen werden konnte.“

    Betzdorf: M. Scherreiks – Abdellauoi (59. Müller), Bednorz, Yilmaz, Kasikci – Weber, Bayram, Berber – Jaber (90.+5 Semiz), K. Scherreiks (70. Jouni), Jashari.

    Eisbachtal: Erbse – Ju. Hannappel (46. Schräder), Kleinmann, Schuth, Bulut – Omotezako – Noppe, Kögler, Ernet (79. Lima), M. Hannappel – Stahlhofen (83. Haberzettl).

    Schiedsrichter: Fabian Schneider (Grafschaft).

    Zuschauer: 180.

    Jens Kötting/Christoph Gerhards

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