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    Betzdorf ohne Furcht vor Spitzenreiter Eisbachtal – Malberg ist bei Koblenz II gefordert

    Knifflige Aufgaben gegen starke Gegner haben die SG 06 Betzdorf und die SG Malberg/Rosenheim am heutigen Mittwochabend in der Fußball-Rheinlandliga zu lösen.

    SG 06 Betzdorf – Spfr Eisbachtal (Mi., 19.30 Uhr). Darauf angesprochen, was er mit Blick auf die Eisbachtaler erwarte, geht Betzdorfs Trainer Marco Weller nicht auf das anstehende Westerwald-Duell ein, sondern sagt: „In erster Linie erwarte ich, dass Eisbachtal durchmarschiert. Die haben durch die Bank gute Kicker, da werden auch ein paar Ausfälle nicht dafür sorgen, dass die, die fit sind, plötzlich das Fußballspielen verlernen.“ Auch in der vergangenen Saison habe er Eisbachtal schon dick auf der Rechnung gehabt – letztlich sind die Unterwesterwälder ja auch nur knapp in der Aufstiegsrunde zur Oberliga gescheitert. Gegen Betzdorf hatte der spätere Vizemeister allerdings arge Probleme.

    Am 25. Spieltag trennten sich beide Teams auf dem Bühl mit 2:2, in der Hinrunde hatte die SG 06 auf dem Nentershausener Kunstrasen gar mit 3:2 die Oberhand behalten. Das hat Eisbachtals Trainer Marco Reifenscheidt nicht vergessen, dessen Team mit einem 5:1-Heimsieg über Schlusslicht SG Badem/Kyllburg in die Englische Woche der Fußball-Rheinlandliga gestartet ist. „Der Rasenplatz auf dem Bühl ist nicht sonderlich gut zu bespielen, und dort treffen wir auf eine robuste Mannschaft mit zwei guten Stürmern“, warnt Reifenscheidt seine Schützlinge. „Vor allem auf Kenny Scherreiks gilt es zu achten.“ Die Eisbachtaler haben sich oft schwer getan gegen das Team von der Sieg, „ein Angstgegner ist das für uns aber nicht“, meint Reifenscheidt. „Wir haben in der vorigen Saison zu Hause dumm ausgesehen und sind in Betzdorf mit zwei Gegentoren für Fehler bestraft worden, haben dann aber noch einen Punkt geholt. Angesichts unserer Verletztenmisere wäre es wichtig, auch diesmal was aus Betzdorf mitzunehmen.“

    Doch das wollen Marco Weller und seine Spieler verhindern, setzte es doch erst am Wochenende eine Niederlage, die zu vermeiden gewesen wäre. „In der ersten Halbzeit hatten wir den Gegner gut im Griff“, blickt der SG-Coach auf das 0:1 in Emmelshausen zurück. „Wir haben viele Bälle gewonnen, diese dann aber vorne nicht festgemacht.“ Das sei letztlich der Knack-punkt gewesen. Mit Blick auf die Angriffsstärke des Tabellenführers aus Nentershausen, der im Schnitt drei Tore pro Spiel erzielt, fordert Weller eine Defensivarbeit, „wie wir sie 45 Minuten lang in Emmelshausen gezeigt haben. Denn dann hat es jede Mannschaft schwer, gegen uns Tore zu schießen.“ Auch wenn in der Abwehrarbeit der Schlüssel liegen könnte, hofft der Betzdorfer Trainer vor allem in der Offensive auf mehr Möglichkeiten. Am Wochenende waren krankheitsbedingt kurzfristig Butrint Jashari und Hussein Jaber ausgefallen. „Ich hoffe, dass sie bis Mittwochabend wieder fit sind, damit wir da wieder Optionen haben.“ Die Eisbachtaler können dank eines breiten Kaders die personellen Probleme bislang gut ausgleichen, allerdings verschärft sich die Situation von Woche zu Woche. Zu zuletzt gesellte sich Max Olbrich zu den vielen Verletzten.

    TuS Koblenz II – SG Malberg/Rosenheim (Mi., 19.30 Uhr). Wie stark Koblenz II sein kann, das demonstrierte das Team am Freitagabend beim Gastspiel auf dem Neiterser Kunstrasen. Doch der 4:2-Erfolg der Mannschaft von Trainer Dirk Laux förderte auch zutage, dass die TuS durchaus verwundbar ist. Nach 0:2-Rückstand kämpfte sich Neitersen zurück in die sehenswerte Partie und glich aus – wenngleich am Ende der Lohn ausblieb. Matthias Zeiler, Malbergs Torwart, schaute sich das Spiel für seinen Coach Michael Boll an. Dem war aber auch unabhängig von diesem Auftritt schon klar, dass Koblenz „ein spielstarker, laufstarker Gegner“ ist. „Sie können den Ball laufen lassen und wollen das auch“, sagt der SG-Trainer, bei dessen Team zurzeit nichts so recht zusammenlaufen will. „Uns geht es ein bisschen wie Köln in der Bundesliga“, sagt Boll. „Wir haben zum Glück ein paar mehr Punkte, aber seit Wochen auch die Scheiße am Fuß.“ Hoffnung mache da, dass „wir nicht übermäßig viele Gegentreffer kassieren und auch nicht allzu viel zulassen“. Das allein reicht aber nicht, wie zuletzt das bittere 1:2 gegen Linz zeigte. „Entscheidend wird sein, ob es uns gelingt, die eigenen Fehler weiter zu minimieren und gleichzeitig die Fehler, die der Gegner macht, auch besser zu bestrafen“, sagt der Malberger Trainer, dem in Koblenz nur die Langzeitverletzten Dennis Märzhäuser und Joshua Brenner fehlen. Marco Rosbach/gh

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