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Malberg – Betzdorf: Derby zum Auftakt verspricht viel Brisanz – Kunstrasen-Premiere auf der "Emma"

Es geht wieder los. Mit drei Begegnungen startet die Fußball-Rheinlandliga bereits am Freitag in die neue Spielzeit, in der auch drei Mannschaften aus dem Kreis Altenkirchen um Punkte kämpfen werden. Zwei davon stehen sich am Samstag im direkten Duell gegenüber, die dritte muss erst am Sonntag ran.

Zurück in der Rheinlandliga: Für die SG 06 Betzdorf (grüne Trikots, vorne Ersel Sahin) beginnt die neue Zeitrechnung nach dem Abstieg aus der Oberliga gleich mit einem Knüller. Die Spornhauer-Elf muss in Malberg ran.  Foto: Regina Brühl
Zurück in der Rheinlandliga: Für die SG 06 Betzdorf (grüne Trikots, vorne Ersel Sahin) beginnt die neue Zeitrechnung nach dem Abstieg aus der Oberliga gleich mit einem Knüller. Die Spornhauer-Elf muss in Malberg ran.
Foto: Regina Brühl

SG Malberg/Rosenheim – SG 06 Betzdorf (Sa., 16 Uhr). Die Vorbereitungsphase ist abgeschlossen, die Wettervorhersage klingt vielversprechend – und in den Kreisligen ruht, zumindest was Punktspiele anbelangt, noch der Ball. Beste Voraussetzungen also, um an diesem Wochenende gleich mit einem Derby in die neue Saison zu starten. Die Trainer beider Teams hoffen auf eine große Kulisse. "500 bis 600 Zuschauer" erwartet Malbergs Michael Boll, "vielleicht 800 oder noch mehr" hält Betzdorfs Dirk Spornhauer nicht für unrealistisch. Doch wie viele Schaulustige auch immer den Weg zum Malberger Kunstrasenplatz finden werden, fest steht: Keines der beiden Teams wird den Platz als Verlierer verlassen wollen.

Schon gar nicht die SG Betzdorf. Nach dem Abstieg aus der Oberliga und dem damit verbundenen Umbruch innerhalb der Mannschaft blickt Dirk Spornhauer insgesamt zufrieden auf die Vorbereitungsphase zurück. "Klar, am Anfang waren ein paar schlechte Spiele dabei, aber wir haben auch viel ausprobiert." Die jüngsten Testspielsiege gegen Langenaubach (5:1), Freudenberg (3:1) und zuletzt der furiose Erfolg gegen Erndtebrück II bestätigen jedoch sowohl Trainer als auch Mannschaft in ihrer Arbeit. Eine Entwicklung ist unverkennbar, was die beiden Tests gegen Erndtebrück II am eindrucksvollsten belegen dürften. Beim Germanen-Cup in Salchendorf noch hoffnungslos mit 3:9 unterlegen, fertigten die Betzdorfer den Westfalenligisten im abschließenden Test am vergangenen Wochenende mit 8:0 ab. Diesen Schwung wollen die Grün-Weißen nun in die Saison mitnehmen.

Derweil will Michael Boll aufseiten der Malberger der Vorbereitungsphase keine allzu hohe Bedeutung beimessen: "Das liegt hinter uns. Wir konzentrieren uns jetzt nur auf Betzdorf und darauf, unsere Sache am Samstag gut zu machen." Dass das Derby zum Auftakt ein Highlight in der Region darstellt, dessen ist sich Boll bewusst. Trotzdem will er dem aufkommenden Hype auch ein wenig entgegensteuern. "Es ist immer noch nur eines von 34 Spielen", hofft Boll, dass seine Mannschaft nicht zu nervös auftreten und stattdessen von Beginn an ihr volles Leistungsvermögen abrufen wird, um den wohl leicht favorisierten Betzdorfern Paroli zu bieten.

Sehr wahrscheinlich verzichten müssen die Malberger auf Sturmtank Kenny Scherreiks nach dessen Roter Karte im Pokalspiel bei der SG Müschenbach. Definitiv fehlen wird Nikolai Heidrich. Im Betzdorfer Lager plagt sich unterdessen der eine oder andere mit kleinen Wehwehchen herum. So sind die Einsätze von Maximilian Ermert (Fußprellung), Moritz Brado (Schlag aufs Sprunggelenk) und Marcel Pommé (Fingerbruch) fraglich. Nicht zur Verfügung stehen werden Niklas Spies, dessen Muskulatur nach auskuriertem Kreuzbandriss noch nicht so weit scheint, was sich nun in Rückenschmerzen äußert, sowie der junge Silas Eckenbach.

SG Neitersen/Altenkirchen – SG Bad Breisig (So., 14.30 Uhr). Mit einem Erfolgserlebnis hat der Bezirksliga-Meister aus Neitersen und Altenkirchen die Vorbereitung abgeschlossen. Beim Pokal der Verbandsgemeinde Altenkirchen setzte sich die Mannschaft von Trainer Cornel Hirt nach Siegen gegen den A-Ligisten Weyerbusch und den B-Liga-Neuling Almersbach im Finale gegen den Bezirksligisten Berod-Wahlrod durch. Zuvor blieb der Aufsteiger ohne Sieg, unterlag dem Oberligisten Burgbrohl mit 0:3, ließ gegen den Oberligisten Wirges durch ein 0:0 aufhorchen und verabschiedete sich durch ein 5:7 nach Elfmeterschießen gegen den TuS Asbach in Weyerbusch früh aus dem SSV-Supercup.

Beim Gegner, der SG Bad Breisig, lief die Vorbereitungsphase nicht ganz nach den Wünschen von Trainer Ilkay Keskin. Das lag weniger an den Ergebnissen (2:7 gegen Rheinlandligist Mülheim-Kärlich, 0:3 gegen Oberligist Burgbrohl), sondern vielmehr an den misslichen Umständen, die durch den Umbau des Kunstrasenplatzes entstanden sind. "Wir konnten weder zu Hause spielen noch trainieren und mussten immer wieder improvisieren. Das hat mächtig genervt", sagt Keskin, dem auch das zeitweise schwache Auftreten seines Teams im Erstrundenspiel des Rheinlandpokals nicht gefiel. Beim Lokalrivalen Oberwinter verloren die Badestädter nun mit 2:5 (1:1, 0:0) nach Elfmeterschießen und blieben in spielerischer Hinsicht 70 Minuten lang vieles schuldig.

Cornel Hirt weiß genau, was auf ihn und seine Mannschaft zukommen wird. Er sah sich das Bad Breisiger Spiel an, um noch Erkenntnisse für den Saisonauftakt zu gewinnen. Und während die Umbaumaßnahmen des Platzes den Gegner nervten, soll ein ebensolches Projekt die Neiterser beflügeln. Die Kultstätte "Emma", bisher ein gefürchteter Ascheplatz, erstrahlt am Sonntag zum ersten Mal in einem Pflichtspiel in sattem Grün. Die Partie gegen Bad Breisig ist das erste Pflichtspiel auf dem neuen Kunstrasen. hun/ros/hjs

SG 06 Betzdorf
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