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Kreisliga A: Spvgg Lautzert hat das Glück auf ihrer Seite

Désirée Rumpel

In der Kreisliga A Westerwald/Sieg hat die Spvgg Lautzert-Oberdreis zum Auftakt der Rückrunde die Tabellenführung durch einen denkbar knappen 3:2-Sieg gegen den VfB Niederdreisbach verteidigt. Die SG Steineroth bleibt dem Spitzenreiter nach dem 6:2-Erfolg gegen den SV Stockum-Püschen aber dicht auf den Fersen. In den Freitagabendspielen endeten alle drei Partien mit einem Unentschieden.

Spiel der Woche

Florian Schmidt (links) brachte die SG Alpenrod am Freitagabend in Weyerbusch mit 1:0 in Führung. Weil Jan Reinhardt im zweiten Abschnitt einmal mehr seine Torjägerqualitäten unter Beweis stellte, trennten sich beide Teams mit einem Remis. Für den SSV war mehr drin, weil Björn Abel (rechts) nach 20 Minuten an der Latte scheiterte.  Foto: byJogi
Florian Schmidt (links) brachte die SG Alpenrod am Freitagabend in Weyerbusch mit 1:0 in Führung. Weil Jan Reinhardt im zweiten Abschnitt einmal mehr seine Torjägerqualitäten unter Beweis stellte, trennten sich beide Teams mit einem Remis. Für den SSV war mehr drin, weil Björn Abel (rechts) nach 20 Minuten an der Latte scheiterte.
Foto: byJogi

SSV Weyerbusch – SG Alpenrod-Lochum/Unnau/Nistertal 1:1 (0:1). Zum fünften Mal in Folge blieb der SSV daheim ungeschlagen. Dabei gingen die Gäste bereits nach elf Minuten durch Florian Schmidt in Führung. Björn Abel verpasste gleich zweimal den Ausgleich. Zunächst traf er nur die Latte (20.), dann wurde sein Kopfball noch auf der Linie geklärt (43.). Die Analyse des ersten Abschnitts fiel bei den beiden Trainern unterschiedlich aus. „Die erste Hälfte war ausgeglichen, ich denke, ein 1:1 zur Pause wäre okay gewesen“, sagte SSV-Coach Stefan Hertling. Sein Gegenüber Jürgen Hehl meinte: „Wir waren in der ersten Hälfte besser und haben zur Pause verdient geführt.“ Über den Spielverlauf nach dem Seitenwechsel gab es keine zwei Meinungen. Der SSV nahm das Heft des Handelns jetzt in die Hand und drängte die SG in die eigene Hälfte zurück, die sich kaum noch befreien konnte. Folgerichtig gelang Jan Reinhardt das 1:1 (74.). „Wir haben es nicht mehr geschafft, das Siegtor zu schießen. Das wäre aufgrund der zweiten Hälfte sicher verdient gewesen. Aber der Punkt zu Hause ist im Großen und Ganzen in Ordnung“, resümierte Hertling. „Das Unentschieden ist insgesamt leistungsgerecht“, meinte Hehl.

Weyerbusch: Becker (58. Gippert), Schmidt, Fischer, Klein (46. Künstler), Schmitz, Reinhardt, Abel, Hassel, Dielmann (75. Appenrodt), Schulz, Kollikowski.

Alpenrod: Müller, Christian, Heidrich (70. Glanz), Breuer, Zimmermann, Mies (89. Häbel), Klöckner, Schneider, Weishar, Schmidt (80. Hermann), Pörtner.

SG Rennerod/Irmtraut/Seck – SG Neitersen/Altenkirchen II 2:2 (1:1). Die Hausherren gingen in der 33. Minute durch ihren Spielertrainer Pascal Heene in Führung. Kurz darauf glich Damian Henzel nach einem Eckball aus (36.). Nach dem Seitenwechsel legte Sebastian Oettgen für die Gäste vor (62.). Auch diese Führung hatte nicht lange Bestand, Gerrit Hilpisch erzielte das 2:2 (65.). In der Folge drängten die Hausherren zwar auf den Sieg, letztlich blieb es aber bei der Punkteteilung im Duell der Aufsteiger. „Wir sind mit dem allerletzten Aufgebot von nur zwölf Mann hier angereist. Das war ein Punktgewinn für uns“, sagte Neitersens Trainer Stefan Bischoff.

SG Meudt/Berod/Elbingen-Hahn – SC Berod-Wahlrod 3:3 (2:1). Die Gäste waren in der ersten halben Stunde drückend überlegen, ohne daraus Kapital zu schlagen. Wie aus dem Nichts führte aber plötzlich die SG mit 2:0. Innerhalb von 60 Sekunden traf zuerst Marius Hommrich, dann legte Turhan Baylan nach. Mit dem Pausenpfiff erzielte Daniel Frohn den Anschlusstreffer (45.). Im zweiten Abschnitt hatten die Hausherren mehr vom Spiel und bauten die Führung durch Dominik Laux wieder aus (68.). Kurz darauf schlug Berod-Wahlrod zurück. Zunächst verwandelte Thomas Schäfer einen Foulelfmeter (76.) und staubte drei Minuten später zum 3:3 ab. Fast hätte Stefan Schäfer dann noch den Siegtreffer erzielt. „Aber das wäre des Guten zu viel gewesen“, sagte er hinterher selbst.

VfB Niederdreisbach – Spvgg Lautzert-Oberdreis 2:3 (1:1). In diesem Spiel bewahrheitete sich, dass die Mannschaft, die oben steht, oft auch das nötige Quäntchen Glück hat und der Mannschaft, die im Tabellenkeller steht, sprichwörtlich das Pech am Fuß klebt. „Wir müssen zur Halbzeit mindestens 3:0 führen. Selbst wenn Lautzert hier einen Punkt mitnimmt, ist das unverdient“, war VfB-Trainer Christian Hensel ratlos, denn am Ende nahm der Tabellenführer gleich alle drei Zähler mit. Stefan Ermert traf zum 1:0 (12.), Tim Lang glich kurz vor dem Seitenwechsel aus (43.). Im zweiten Abschnitt gingen die Gäste durch Matthias Keller in Führung (68.), schnell sorgte Sandro Josten für den Ausgleich (71.). „Danach hatten wir Chancen für vier bis fünf Tore“, haderte Hensel einmal mehr mit der Chancenverwertung. In der 89. Minute verschoss Josten einen an ihm verschuldeten Foulelfmeter. Das bestraften die Gäste im direkten Gegenzug. Erneut Lang sorgte für den schmeichelhaften Sieg der Gäste (90.).

SV Stockum-Püschen – SG Steineroth/Molzhain/Dauersberg 2:6 (1:3). Der SV war zu Beginn gar nicht auf dem Platz und lag nach einer halben Stunde bereits mit 0:3 zurück. Dann fingen sich die Hausherren und kamen bis auf 2:3 heran. Mit dem erneuten Gegentor zum 2:4 war die Partie gelaufen, und die SG legte noch zwei weitere Treffer zum letztlich souveränen Auswärtssieg nach. „Die erste Hälfte haben wir komplett verschlafen. Danach hat die Mannschaft das ordentlich gemacht, aber mit dem 2:4 war es dann leider vorbei“, sagte SV-Trainer Dirk Mittler. Die Tore: 0:1 Jens Reifenrath (1.), 0:2 Kai Scavelli (16.), 0:3 Michael Kleinhenz (34.), 1:3, 2:3 beide Valeri Betker (41., 61., Foulelfmeter), 2:4 Martin Schäfer (79. Foulelfmeter), 2:5 Christian Schäfer (83.), 2:6 Björn Hellinghausen (87.).

Kreisliga A Siegen/Wittgenstein

SV Setzen – SG Mudersbach/Brachbach 1:0 (0:0). Das Duell der Tabellennachbarn verlor die SG denkbar unglücklich in der Nachspielzeit. In dem typischen 0:0-Spiel sah schon alles nach einer Punkteteilung aus, die auch leistungsgerecht gewesen wäre. In der 92. Minute nutzte der SV dann eine Standardsituation zum Siegtreffer. Danach wurde die Partie nicht wieder angepfiffen. „Das ist natürlich bitter, aber ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat gut gespielt und gekämpft“, sagte SG-Trainer Stefan Stark.

Von unserer Mitarbeiterin Désirée Rumpel

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