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    Derby bei Tabellenführer Lautzert: Berod-Wahlrod muss den Sack besser zumachen

    Gegen die Favoritenrolle, die viele Gegner schon vor der Saison dem SC Berod-Wahlrod in der Fußball-Kreisliga A Westerwald/Sieg anhängen wollten, wehrte sich Thomas Schäfer von Anfang an. Eine Saison im gesicherten Tabellenbereich abseits der Abstiegssorgen, die den ehemaligen Bezirksligisten zuletzt begleiteten, spielen – ja. Aber ganz vorne? „Das wäre utopisch, weil wir vor der Saison doch einige personelle Veränderungen hatten“, kommentiert er Spielertrainer des SC Union. Aktuell sieht es danach aus, als könnten die Beroder diese erhoffte sorgenfreie Saison hinlegen. Mit 14 Punkten stehen sie auf Tabellenplatz vier, vier Zähler hinter Tabellenführer Spvgg Lautzert-Oberdreis, bei dem die Rot-Weißen am Sonntag ab 15 Uhr das Spitzenspiel des neunten Spieltags bestreiten.

    Nach der 0:3-Niederlage in Neitersen herrschte bei der SG Alsdorf Enttäuschung. Die legte die Mannschaft aber schon im Kreispokalspiel gegen Niederfischbach am Dienstagabend wieder ab. „Jetzt freuen wir uns auf das Derby gegen Steineroth“, sagt Trainer Enis Caglayan.  Foto: René Weiss
    Nach der 0:3-Niederlage in Neitersen herrschte bei der SG Alsdorf Enttäuschung. Die legte die Mannschaft aber schon im Kreispokalspiel gegen Niederfischbach am Dienstagabend wieder ab. „Jetzt freuen wir uns auf das Derby gegen Steineroth“, sagt Trainer Enis Caglayan.
    Foto: René Weiss

    „Wir befinden uns auf einem vernünftigen Weg“, fasst Schäfer die vergangenen Wochen zusammen. Allerdings wären da genügend Gelegenheiten gewesen, um jetzt noch ein Stück weiter oben. „Wir haben es häufig verpasst, unsere Führung auszubauen und das Spiel zuzumachen“, erinnert er sich nicht zuletzt an die jüngsten beiden Partien gegen den SV Niederfischbach, die SG Alsdorf/Kirchen/Freusburg/Wehbach und die SG Alpenrod-Lochum/Nistertal/Unnau. Jeweils ging Berod zu fahrlässig mit seinen Torgelegenheiten um, jeweils konnten sie Führungen nicht über die Zeit retten. Alpenrod machte aus einem 1:3-Rückstand ein Remis, Alsdorf drehte das 0:1 in einen 2:1-Erfolg und Niederfischbach glich am vergangenen Sonntag spät zum 1:1 aus. „Wir besitzen die Qualität, mehr Tore zu erzielen und so den Deckel auf die Spiele zu machen. Momentan haben wir vor dem gegnerischen Tor aber den größten Nachholbedarf. Da setzen wir auch im Training den Hebel an“, verrät Schäfer und fügt hinzu: „Andererseits müssen wir auch in der Lage sein, eine Führung wie in Niederfischbach in den Schlussminuten zu verteidigen. Da brauchen wir noch mehr Konsequenz.“

    Die Favoritenrolle sieht der SC-Spielertrainer auf Seiten des Gastgebers, der bislang trotz vieler Ausfälle den konstantesten Eindruck mache, sich auf dem besten Weg befindet, die starke Leistung aus der Vorsaison zu bestätigen und einen Start hingelegt hat, der Respekt verdient. Das will aber nicht bedeuten, dass Union die Punkte auf dem Präsentierteller in der Nachbarschaft abliefern will. Schäfer: „Wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen, ist es schwierig uns zu schlagen. Dann sind wir auch in Lautzert nicht chancenlos.“

    Spvgg-Trainer Frank Wohlert hatte schon vor einer Woche die Wichtigkeit eines Sieges über Meudt unterstrichen. Mit 2:1 erreichte Lautzert dieses Ziel, als Tabellenführer ins Derby zu gehen: „Der Druck liegt dadurch jetzt bei Berod.“ Überstanden zu haben scheinen die Gastgeber die Wochen des großen Personalmangels. Mit Dieter Hildebrandt und René Benthaus fallen voraussichtlich nur noch zwei Spieler aus. Wohlert: „Wir können jetzt endlich wieder normalen Zuständen sprechen, nach dem die Zahl der Ausfälle in den ersten Saisonwochen extrem hoch war.“ Unter der Woche setzte sich der Tabellenführer im Kreispokal mit 4:2 gegen den SSV Hattert durch. Wohlert schonte gegen den B-Ligisten einige Stammkräfte. „Es war über weite Phasen spielerisch eine Katastrophe. In der zweiten Halbzeit hatte ich dann genug und wechselte Semjon Brückmann sowie Walter Buchholz ein, die das Spiel mit ihren Toren drehten“, berichtet der Coach. Am Sonntag werden sie mit Sicherheit wieder von Anfang auflaufen...

    Von unserem Mitarbeiter René Weiss
     
    Der Blick auf die anderen Plätze
     
    SG Alsdorf/Kirchen/Freusburg/ Wehbach – SG Steineroth/Dauersberg/Molzhain (Samstag, 17 Uhr). „Wenn wir zu unserem Spiel finden, sind wir mit dem schnellen und erfrischenden Offensivfußball für jeden Gegner sehr schwierig zu besiegen“, hebt Alsdorfs Trainer Enis Caglayan die Vorzüge seiner Mannschaft hervor. „Wir müssen jedoch einen zu großen Aufwand betreiben, um ein Tor zu erzielen. Meist geraten wir unnötig ins Hintertreffen, bevor wir in die Partie finden. Aber die Jungs arbeiten daran“, hat er festgestellt. Dass auswärts noch Luft nach oben ist, wo man offensichtlich Schwierigkeiten hat, die Sicherheit aus den Heimspielen zu finden, zeigte auch die 0:3-Niederlage in Neitersen, worauf der Tabellendritte mit einem überzeugenden Kreispokal-Erfolg über Niederfischbach unter der Woche antwortete und zeigte, dass die jungen Spieler in der Lage sind, Rückschläge schnell zu verarbeiten. Auf ein Gesetz der Serie baut Caglayan am Samstag: „In dieser Saison hat meine Mannschaft in allen Derbys überzeugt.“ Gegen Aufsteiger Steineroth kommt es nun zum Spitzenspiel zwischen dem Zweiten und Dritten. „Es überrascht mich nicht, dass Steineroth oben in der Tabelle zu finden ist. Es überrascht mich da schon eher, dass wir uns mit den teils noch sehr unerfahrenen Spielern relativ schnell in der Klasse etablieren konnten“, so der erfahrene Coach der Einheimischen.

    SG Herdorf – SG Meudt/Berod/Elbingen-Hahn (Samstag, 17 Uhr). Mit ihrer Torausbeute können die Herdorfer zufrieden sein. In den vergangenen 270 Ligaminuten trafen sie 14 Mal ins Schwarze. Trainer Benjamin Simon freut sich über diese gute Entwicklung, legt das Augenmerk aber auf die Abwehrarbeit: „Wir wollen den Abstand zu den Abstiegsplätzen vergrößern. Deshalb arbeiten wir daran, die Zahl der Gegentore zu minimieren. Zuletzt konnten wir zwei beziehungsweise drei kompensieren, aber wir dürfen nicht davon ausgehen, dass wir in jeder Partie selbst drei- oder viermal treffen.“ Die kombinierten Gäste müssen nach drei Niederlagen hintereinander den Bock umstoßen, um nicht den Anschluss zum Tabellenmittelfeld zu verlieren.

    SG Alpenrod-Lochum/Nistertal/ Unnau – VfB Niederdreisbach (Samstag, 18 Uhr). „Es ist ein klassisches Sechs-Punkte-Spiel früh in der Saison. Die Mannschaft weiß, worum es geht. Damit wir den Anschluss nicht verlieren, müssen am besten drei Punkte her“, stellt VfB-Trainer Christian Hensel die Bedeutung des Auswärtsspiels beim Tabellenzehnten heraus. Gegen Daaden, Meudt und Weyerbusch verpassten es die Niederdreisbacher, Mannschaften aus dem eigenen Dunstkreis zu distanzieren. Über zwei Remis kamen sie dabei nicht heraus. „Wir hatten gegen Weyerbusch alles verdient, aber nichts bekommen“, vermisste Hensel bei der 1:2-Niederlage auch das Quäntchen Glück, das sich zum Problem mit den vielen Ausfällen hinzugesellte.

    SV Niederfischbach – SG Neitersen/Altenkirchen II (Sonntag, 15 Uhr). In den zurückliegenden Spitzenspielen gegen Alsdorf (0:1), Lautzert-Oberdreis (3:4) und Berod-Wahlrod (1:1) holten die Adler weniger als erhofft, dazu kam eine desolate Vorstellung im Kreispokalspiel gegen Alsdorf am Dienstag. „Aktuell strotzen wir sicher nicht vor Selbstbewusstsein“, verrät Trainer Marco John. „Das Fußballspielen haben wir aber auch nicht verlernt, und ich erwarte am Sonntag die passende Reaktion gegen die Minimalisten der Klasse.“ Die Rheinlandliga-Reserve spielte gegen Alsdorf bereits zum siebten Mal im achten Spiel zu Null und brachte beim 3:0 auch vorne den Knoten zum platzen. Die SG hat somit gezeigt, dass sie in der Außenseiterrolle aufblühen kann.

    SG Daaden/Biersdorf – SG Rennerod/Irmtraut/Seck (Sonntag, 15 Uhr). Seit 362 Ligaminuten wartet die SG Daaden/Biersdorf auf einen Treffer. „Vorne steht leider die Null, weil uns in der Offensive die Konsequenz sowie die entscheidenden Ideen fehlen und wir in die vorderen Reihen nicht gut ins Spiel bringen“, erklärt Trainer André Ermert, warum der Ball gegen Neitersen II (0:0), Steineroth (0:2), Niederdreisbach und Stockum-Püschen (jeweils 0:0) nicht den Weg ins Netz fand. Aber immerhin hielt man sich auch hinten in drei von vier Begegnungen schadlos. „Wir arbeiten geschlossen gut gegen den Ball“, verrät Ermert. Aufsteiger Rennerod wird die Gastgeber-Abwehr fordern. Pascal Heene und Co. bringen im Angriff reichlich Qualität mit.

    SSV Weyerbusch – SV Stockum-Püschen (Sonntag, 15 Uhr). Weyerbusch wartet nicht auf Fehler, der SSV will sie beim Gegner erzwingen. „Wir gehen früh drauf. Das macht uns stark“, gibt Trainer Stefan Hertling zu Protokoll, dessen Elf zuletzt sieben von neun möglichen Zählern ihrem Konto gutschrieb. Dass Hertling dabei jeweils bis zum Schluss bibbern musste, liegt auch am verbesserungswürdigen Torabschluss, der deutlichere Führungen verhinderte. Hertling: „14 Saisontore sind zu wenig. Wenn wir die Chancen sehen, die wir haben, müssten wir mindestens noch fünf oder sechs Tore mehr auf dem Konto haben.“ Gegen den Tabellenletzten rechnen sich die Gastgeber drei Punkte aus. Allerdings sei gegen den SV Vorsicht geboten. „Wir dürfen Stockum-Püschen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Wir treten mit breiter Brust auf und wollen unseren Aufwärtstrend fortsetzen“, erklärt der Trainer das Ziel für das Heimspiel. rwe

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